STADT LUZERN: Eine Galgenfrist für den bissigen Hund

Der Hund, der bei einer Luzerner Beiz ein Mädchen ins Gesicht biss, darf nur noch mit Maulkorb raus. Sonst wird er sofort eingeschläfert.

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Ein Hund, der in Luzern ein Mädchen gebissen hat – nicht im Bild zu sehen – darf nur noch an der kurzen Leine und mit Maulkorb raus. (Symbolbild Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Ein Hund, der in Luzern ein Mädchen gebissen hat – nicht im Bild zu sehen – darf nur noch an der kurzen Leine und mit Maulkorb raus. (Symbolbild Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Am Pfingstmontag fiel im Aussenbereich des Restaurants Helvetia in Luzern ein Hund ein Mädchen an. Der Hund von der Rasse Cane Corso biss die Vierjährige ins Gesicht, die Polizei untersuchte den Fall.

Jetzt ist klar: Der Hund darf nur noch mit Maulkorb und an der kurzen Leine im Freien ausgeführt werden. Dasselbe gilt für Räume, welche für Drittpersonen zugänglich sind. So will es eine amtliche Verfügung.

«Sollte der Hundebesitzer gegen diese Massnahmen verstossen oder kommt es gar zu einem weiteren Vorfall, wird der Hund ohne weiteres Verfahren eingeschläfert», sagt Thomas Kalbermatter, zuständig für die Abteilung «Gefährliche Hunde» beim kantonalen Veterinärdienst. Der Hundebesitzer werde gelegentlich überprüft, die örtlichen Behörden seien informiert. Beim kantonalen Veterinärdienst gehen pro Jahr rund 300 Meldungen wegen Hundebissverletzungen ein.

Barbara Inglin

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Luzerner Zeitung.