STADT LUZERN: Eiseskälte: So meistern Obdachlose den Winter

Etwa vier bis fünf Obdachlose überwintern in der Stadt Luzern im Freien. Dick eingepackt suchen sie an windstillen Orten Schutz vor der eisigen Kälte.

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Ein Plätzchen an der Wärme. Blick in den Aufenthaltsraum der Notschlafstelle in Luzern. (Bild: Corinne Ganzmann / Neue LZ (Archiv))

Ein Plätzchen an der Wärme. Blick in den Aufenthaltsraum der Notschlafstelle in Luzern. (Bild: Corinne Ganzmann / Neue LZ (Archiv))

Obdachlose leiden bseonders an den aktuell sehr tiefen Temperaturen. Besonders jene, die nicht bei Freunden oder Bekannten, oder in der Notschlafstelle Unterschlupf finden.

In der Stadt Luzern seien das etwa vier bis fünf Personen, sagt Urs Schwab, Leiter der Notschlafstelle «Obdach» an der Gibraltarstrasse. Er sagt, dass die Notschlafstelle im Winter nicht häufiger in Anspruch genommen wird als Sommer. Im Gegenteil: «Die Stadt zieht in den warmen Monaten viele Menschen an – nicht nur Touristen, sondern auch Menschen, die keine gesicherte Lebensgrundlage haben», so Schwab.

Viele Obdachlose würden sich genau überlegen, wie sie den Winter verbringen. So sorgten sie frühzeitig dafür, wo sie während der kalten Jahreszeit Unterschlupf finden können, erklärt Schwab.

Simon Bordier

Zwei Obdachlose richten sich in ihrem Zimmer in der Notschlafstelle ein. Hier bekommen sie in den kalten Winternächten ein warmes Bett. (Bild: Roger Gruetter / Neue LZ)

Zwei Obdachlose richten sich in ihrem Zimmer in der Notschlafstelle ein. Hier bekommen sie in den kalten Winternächten ein warmes Bett. (Bild: Roger Gruetter / Neue LZ)