STADT LUZERN: Erste Opposition gegen Hochhäuser

In Luzern sollen neben der Allmend weitere Hochhäuser entstehen. Ein möglicher Standort, jener am Steghof, löst bei Anwohnern bereits heute grössten Unmut aus.

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Die mögliche Dimension des Hauses zeigt der Implenia-Kran, der eine Höhe von 40 Metern hat - also 10 Meter kleiner ist als das mögliche Hochhaus. (Bild Corinne Glanzmann / Neue LZ)

Die mögliche Dimension des Hauses zeigt der Implenia-Kran, der eine Höhe von 40 Metern hat - also 10 Meter kleiner ist als das mögliche Hochhaus. (Bild Corinne Glanzmann / Neue LZ)

Theo Wydler stiess jüngst im Luzerner «Stadtmagazin» auf eine Textpassage, die ihm sauer aufstiess. Der Publikation entnahm er, dass in unmittelbarer Nähe zu seinem Wohnort, der Sternegg, künftig ein Hochhaus von ca. 50 Metern stehen könnte. Im Zusammenhang der Revision der Bau- und Zonenordnung BZO der Stadt Luzern wurde das Gebiet beim Hotel Steghof nämlich als Hochhauszone ausgeschieden.

Zu den Befürchtungen in Bezug auf das mögliche Hochhaus hält Ruedi Frischknecht, Leiter Stadtentwicklung, fest: «Eine von uns in Auftrag gegebene Studie kam zum Schluss, dass es auf diesem Gebiet ein solches Gebäude ertragen könnte. Bis Ende November standen wir in Bezug auf die BZO noch in der Vernehmlassungsphase. Es ist also noch nichts in Stein gemeisselt.»

Die BZO-Vorlage kommt im Frühling 2012 vor den Grossen Stadtrat, später wird das Volk darüber befinden können.

Thomas Heer / red.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der «Zentralschweiz am Sonntag».