STADT LUZERN: Ess- und Trinkverbot in Bussen gilt ab sofort

Essen und Trinken ist in den VBL-Bussen nicht mehr erlaubt. Geldbussen wie in Basel wird es aber trotzdem nicht geben.

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Diese Bilder gehören der Vergangenheit an. (Bild Pius Amrein/Neue LZ)

Diese Bilder gehören der Vergangenheit an. (Bild Pius Amrein/Neue LZ)

Die Luzerner Verkehrsbetriebe VBL machen ernst mit der Idee eines Ess- und Trinkverbotes. Ab sofort soll dieses in allen Linienbussen gelten.

Ein grosser Unterschied wird aber nicht zu spüren sein. Vorerst will man die Bild­schirme in den Bussen nutzen, um die Information zu verbreiten. Auch das VBL-Personal werde die Passagiere in Zukunft auf das Verbot aufmerksam machen. Mehr liegt vorerst nicht drin: «Wir haben keine rechtliche Grundlage, um jemanden zu büssen», sagt VBL-Betriebsleiter Beat Nater.

Anders sieht das aus, wenn Passagiere die Busse verschmutzen, wie das ab und zu in den Nachtsternen der Fall ist. «Dann ist das ein Haftpflichtfall.» Der Passagier müsse dann die vollen Kosten der Reinigung oder Reparatur übernehmen. «In solchen Fällen haben wir schon immer Schadensersatz gefordert», sagt Nater.

Stefan Roschi

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Luzerner Zeitung.