STADT LUZERN: Fall Littau: Luzerner Stadtrat rechtfertigt sich

Die Abgangsentschädigungen für die Littauer Gemeinderäte seien rechtens, sagt der Luzerner Stadtrat. Und räumt nur einen Fehler ein.

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Betretene Gesichter an der Medienorientierung (von links): Josef Wicki, Stadtpräsident Urs W. Studer, Stadträtin Ursula Stämmer und Stadtrat Stefan Roth. (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Betretene Gesichter an der Medienorientierung (von links): Josef Wicki, Stadtpräsident Urs W. Studer, Stadträtin Ursula Stämmer und Stadtrat Stefan Roth. (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Der Luzerner Stadtrat hat am Freitag erstmals auf die Vorwürfe im Zusammenhang mit den Abgangsentschädigungen an ehemalige Littauer Gemeinderäte reagiert. «Wir hätten das Ganze besser kommunizieren müssen», sagte Stadträtin Ursula Stämmer an einer Medienorientierung. Inhaltlich hingegen sei alles korrekt abgewickelt worden. Stadtpräsident Urs W. Studer erklärte: «Alle Zahlungen sind rechtens.» Und Finanzdirektor Stefan Roth bekräftigte: «Alles wurde richtig verbucht.»

«Sturm im Wasserglas»
Urs Studer setzte am Fritag zu einer regelrechten Medienschelte an. Er bezeichnete das Ganze als «Sturm im Wasserglas», gestützt auf eine «dürftige Quellenlage». Der damalige Littauer Gemeindepräsident Josef Wicki sprach gar von einem «politischen Mord». Für Stadtpräsident Studer ist klar: «Es gibt keinen Grund, weshalb die Gemeinderäte das Geld zurückzahlen müssten.»

Dave Schläpfer

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Luzerner Zeitung.