STADT LUZERN: Fasnacht 2009: Polizei zieht positive Bilanz

Die Stadtpolizei Luzern verzeichnete über die Fasnachtstage weniger Straftaten als in den vorigen Jahren. Dies führt sie auf die starke Präsenz ziviler und uniformierter Polizisten zurück.

Drucken
Teilen
Fasnacht und Alkohol: Die Folgen blieben dieses Jahr im Rahmen. (Symbolbild Ruth Tischler/Neue LZ)

Fasnacht und Alkohol: Die Folgen blieben dieses Jahr im Rahmen. (Symbolbild Ruth Tischler/Neue LZ)

Laut Medienmitteilung der Stadtpolizei Luzern vom Mittwoch hielten sich an der diesjährigen Fasnacht mit rund 170'000 Personen deutlich weniger Menschen in der Stadt auf als im Vorjahr mit 211'000 Personen. Grund dafür war gemäss Stadtpolizei Luzern das Wetter (tiefe Temperaturen, Schnee und Regen).

Nach wie vor konzentrierte sich das Fasnachtsgeschehen in den Nächten auf die Gebiete Altstadt, Jesuitenplatz, Stadttheater, Buobenmatt und Teile der Bahnhofstrasse.

Deutlich weniger Tätlichkeiten
Bei den meisten Delikten sei zuviel Alkohol im Spiel gewesen, heisst es in der Medienmitteilung: Bei 70 gewaltbereiten Personen wurde die Identität abgeklärt. Die Zahl der körperlichen Angriffe reduzierte sich gegenüber den Durchschnittszahlen früherer Jahre um rund zwei Drittel auf sieben Tätlichkeiten. Davon konnten fünf Täter inflagranti angehalten werden.

Über alle Fasnachtstage mussten 15 betrunkene Personen betreut, ins Spital eingeliefert oder mit dem Taxi nach Hause gefahren werden. Dabei handelte es sich ausschliesslich um junge Erwachsene im Alter von 18 bis 25 Jahren. Angetrunkene Jugendliche unter 18 Jahren seien hingegen selten anzutreffen gewesen, heisst es weiter.

Bei Verkehrskontrollen über die Fasnachtsabende mussten vier alkoholi­sierte Lenker aus dem Verkehr gezogen werden.

get