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STADT LUZERN: Fasnacht «grösstenteils friedlich» und sauber

Die Fasnachtstage 2010 verliefen aus Sicht der Luzerner Polizei grösstenteils friedlich. Und das Strasseninspektorat der Stadt freut sich über weniger Abfall auf den Strassen.
Am Wey-Umzug 2010. (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Am Wey-Umzug 2010. (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Die Fasnachtstage verliefen grösstenteils friedlich, heisst es in einer Mitteilung der Luzerner Strafuntersuchungsbehörden. Insgesamt waren vom Schmutzigen Donnerstag bis zum Aschermittwoch rund 180'000 Personen in der Stadt Luzern unterwegs. Zum Abschluss der Fasnacht besuchten 34'000 Personen den Monstercorso am Dienstagabend.

Auch das Luzerner Strasseninspektorat ist zufrieden mit der Fasnacht 2010. Laut einer Mitteilung landeten 76 Prozent der Abfälle in den 197 zusätzlich aufgestellten «Dräcksäcken» – 20 Prozent mehr als im Vorjahr. Insgesamt wurden auf den Strassen, Plätzen, in Abfalleimern und «Dräcksäcken» 80 Tonnen Abfall eingesammelt, das sind 14 Tonnen weniger als 2009.

29 Personen ins Spital gebracht
Die Luzerner Polizei konnte viele alkoholisierte Fasnächtler – insbesondere Jugendliche - feststellen. Für den Rettungsdienst 144 ist die Fasnacht eher ruhig verlaufen. Insgesamt wurden 29 Personen vom Rettungsdienst ins Spital eingeliefert, 20 von ihnen waren stark alkoholisierte Patienten.

Die übrigen 9 Personen wurden vornehmlich wegen kleineren Unfällen oder Hyperventilationen betreut.

Messerstecherei am Donnerstag
Am Donnerstagabend fand das gravierendste Ereignis der Fasnacht statt. Ein 26-jähriger Mann wurde dabei in der Stadt Luzern mit einem Messer verletzt. Sieben Personen wurden vorübergehend festgenommen, zwei davon befinden sich in Untersuchungshaft. Das Opfer konnte das Spital verlassen inzwischen.

Daneben kam es laut Mitteilung zu vereinzelten Festnahmen wegen Diebstählen und diversen Auseinandersetzungen.

Zivil und uniformiert unterwegs
Die Luzerner Polizei war an der Fasnacht mit zivilen und uniformierten Einsatzteams präsent, so dass sie sofort eingreifen konnte, wenn gewaltbereite Gruppen unterwegs waren. Insbesondere am frühen Aschermittwoch war die Luzerner Polizei unter der Egg stark präsent und verhinderte Auseinandersetzungen und Schlägereien.

ana

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