STADT LUZERN: Fasnächtler retten Jodlerklub

Der Jodlerklub Pilatus hat Nachwuchssorgen. Ihm droht das Aus. Nun wollen 33 Neumitglieder den Verein am Leben halten. Der Haken - sie können nicht jodeln.

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Beat Felder, neuer Präsident des Jodlerklubs Pilatus, links, und Josef Niederberger, Ehrenpräsident des Jodlerklubs Pilatus auf dem Utenberg. (Bild Pius Amrein / Neue LZ)

Beat Felder, neuer Präsident des Jodlerklubs Pilatus, links, und Josef Niederberger, Ehrenpräsident des Jodlerklubs Pilatus auf dem Utenberg. (Bild Pius Amrein / Neue LZ)

Den letzten Auftritt hatte dieser Klub am Eidgenössischen Jodlerfest in Luzern. Wann und ob sie je wieder einen Jodel vortragen, ist ungewiss. Denn der Verein kränkelt, es fehlt der Nachwuchs. Das Problem der Überalterung kennen einige städtische Jodlerklubs. Deshalb war eine Fusion mit einem anderen kein Thema.

Doch es gibt einige Leute, die dem Klub beitreten wollen. Es sind jene, die an der Fasnacht das JoDuFäscht initiiert oder aktiv mitgemacht haben, und deren Interesse am Jodeln gewachsen ist. Vorneweg Beat Felder (52) und Marco Thomann (33). «Wir haben am Eidgenössischen einige Mitglieder des Jodlerklubs kennen gelernt», sagt Felder. Sie hatten den beiden ihr Leid geklagt.

Monate später fragten die Jodler Thomann und Felder an, ob sie interessiert wären, in den Klub einzutreten und ihn zu führen. Die Fasnächtler waren sich rasch einig und sagten zu.


Roger Rüegger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der «Zentralschweiz am Sonntag» vom 8. Februar.