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Stadt Luzern: FDP will gemeinsame Liste mit CVP und SVP

Der Vorstand der Liberalen möchten für die Stadt Luzern eine gemeinsame bürgerliche Liste für die kantonalen Wahlen vom 31. März aufstellen. Während die SVP dieses Bestreben höchstwahrscheinlich unterstützt, kommen für die CVP noch weitere Optionen in Frage.

Der Vorstand der FDP der Stadt Luzern empfiehlt der Parteiversammlung einstimmig eine Listenverbindung in der Stadt Luzern zwischen den bürgerlichen Parteien FDP, CVP und SVP einzugehen. Dies teilte die Parteileitung nun den Medien mit. «Damit unterstreicht die FDP ihr Bestreben, bürgerliche Stimmen im bürgerlichen Lager zu halten», heisst es in der Mitteilung.

Einstimmig vorgeschlagen

Die mögliche Listenverbindung für die kantonalen Wahlen am 31. März wurde an einer Sitzung am 7. Januar innerhalb des FDP-Vorstands diskutiert. «Der Vorstand empfiehlt der Parteiversammlung vom 15. Januar 2019 einstimmig eine Listenverbindung mit den bürgerlichen Parteien CVP und SVP einzugehen.»

Schon 2015 wollte die FDP eine solche bürgerliche Liste aufstellen. Damals allerdings sperrte die CVP, die nicht mit der SVP kooperieren wollte. «Wir prüfen zurzeit diverse Optionen», sagt Andrea Gmür (CVP, Stadt Luzern). Die von der FDP priorisierte Listenverbindung komme ebenso in Frage wie auch eine Kooperation mit der BDP und der EVP. «Wir führen Gespräche», so Gmür. Die Nominationen werden am Donnerstag, 10. Januar, im Rahmen der Parteiversammlung diskutiert.

Deutlicher äussert sich die SVP. «Auch wir haben dieses Szenario diskutiert und eine gemeinsame bürgerliche Liste ist sehr wahrscheinlich», sagt Dieter Haller (SVP, Stadt Luzern). Der Partei sei wichtig, ein bürgerliches Gewicht für die Stadt-Vertretung im Kantonsrat hinzubekommen. Am Mittwoch, 16. Januar, will man sich entscheiden.

Bürgerliches Gedankengut stärken

Der FDP-Vorstand ist überzeugt: «Stimmen von bürgerlichen Wählerinnen und Wählern sollten, wenn immer möglich, bürgerlichen Parteien zukommen.» Eine bürgerliche Listenverbindung stelle dies sicher. «Mit der erneuten Forderung übernimmt die FDP Verantwortung und unterstreicht ihr Bestreben, gemeinsam mit CVP und SVP eine Listenverbindung einzugehen», heisst es in der Mitteilung weiter. Entschieden wird dies seitens der FDP an der Parteiversammlung vom 15. Januar. (pd/zf)

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