Stadt Luzern fordert Kanton wegen Kitas zum Handeln auf

Weil die Kindertagesstätten wegen der Corona-Pandemie schlecht ausgelastet sind, benötigen sie finanzielle Hilfe der öffentlichen Hand. Die Stadt Luzern ruft den Kanton auf, rasch zu handeln.

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(sda) Die 37 Kitas in der Stadt Luzern befänden sich in einer ausserordentlichen Lage und seien unter Druck, teilte die Stadt am Mittwoch mit. Sie dürften als Grundversorger trotz Corona-Pandemie nicht schliessen, doch seien sie im Vergleich zu normalen Zeiten unterbelegt, weil viele Kinder zu Hause betreut würden.

Die Stadt Luzern unterstützt finanziell nicht die Kitas, sondern mit Betreuungsgutschriften die Eltern. Weil Eltern nun Betreuungsplätze kündigten, gerieten die Kitas zunehmend unter Druck. Die Stadt befürchtet, dass Kindertagesstätten, die nun aus wirtschaftlichen Gründen schliessen müssten, nach der Pandemie ihr Angebot nicht mehr anbieten könnten.

Die Kitas benötigten zu allfälligen Leistungen des Bundes weitere Unterstützung, schreibt die Stadt Luzern. Der Regierungsrat müsse rasch handeln und eine kantonale Lösung vorantreiben. Es brauche alle drei Staatsebenen, damit die familienergänzende Kinderbetreuung auch in Krisenzeiten aufrechterhalten werden könne.