Stadt Luzern fordert Koordination des Hochwasserschutz-Projektes der Reuss mit dem Bypass

Bei der Realisierung der geplanten Massnahmen des Hochwasserschutz-Projektes an der Reuss soll der Kanton die Arbeiten mit jenen des Bypasses abstimmen, fordert die Stadt Luzern. Zudem sollen Einsprachen genau geprüft werden.

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(spe) Die Stadt Luzern befürwortet diverse Bestandteile des Projekts «Hochwasserschutz (HSW) und Renaturierung Reuss», insbesondere in den Bereichen Biodiversität und Fuss- und Veloverkehr. Dies teilt die Stadt am Mittwoch mit. Sie bittet den Kanton, die Bauarbeiten zeitlich mit dem Projekt «Bypass» des Astra zu koordinieren. Denn sonst würden aufwendige temporäre Massnahmen für die Aufrechterhaltung des Entwässerungssystems notwendig werden.

«Die Stadt begrüsst die Massnahmen zur Förderung der Biodiversität ausdrücklich», lässt sich Umwelt- und Mobilitätsdirektor Adrian Borgula zitieren. Die Massnahmen würden das Minimum darstellen. Deshalb bittet der Stadtrat um eine wohlwollende Prüfung der in den Einsprachen angeregten Optimierungen. Auch die vorgesehenen Uferwege für den Fuss- und Veloverkehr kommen beim Stadtrat gut an. Besonders der Veloweg entlang der Reuss und die Achse via Sedelbrücke-Sedel sei eine sehr wichtige Zugangsachse in die Stadt Luzern. Deswegen sei es wichtig, diese Verbindungen in einer guten Qualität aufrecht zu erhalten und gegebenenfalls zu verbreitern oder besser zu beleuchten.

Das überarbeitete Projekt hatte der Kanton Luzern vom 28. Oktober bis am 26. November 2019 öffentlich aufgelegt. Das Projekt «Hochwasserschutz (HSW) und Renaturierung Reuss» umfasst Massnahmen im 13,2 Kilometer langen Abschnitt vom Reusszopf bis zur Kantonsgrenze.

Hinweis: Mehr Infos zum Projekt unter www.reuss.lu.ch