STADT LUZERN: Frohburgsteg wird zurzeit abgebaut

Für den Neubau Citybay an der Güterstrasse muss die rund 220 Meter lange Fussgänger-Passerelle verkürzt werden. Der heutige Treppenturm wird um 44 Meter Richtung Bahnhof verschoben.

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Der verkürzte Frohburgsteg. (Bild Dave Schläpfer/Zisch)

Der verkürzte Frohburgsteg. (Bild Dave Schläpfer/Zisch)

Der Steg vom Parkhaus Frohburg bis zur Abzweigung Lakefrontcenter-Radisson bleibt unverändert bestehen. Dort kann man künftig durch den versetzten Treppenturm aufs Gleisniveau hinuntersteigen und via Bürgenstrasse ins Rösslimatt- und Tribschenquartier gelangen.

Um die neue Überbauung Citybay mit ebenerdigen Läden wird ein breiter Vorplatz erstellt, der als Trottoir benützt werden kann, wie die Stadt Luzern in einer Mitteilung vom Freitag bekannt gibt.

Steg-Teile gehen nach Spreitenbach
Die Vorarbeiten für den Umbau und die Verkürzung haben am 6. Juli begonnen. Am (gestrigen) Donnerstag wurde ein grosser Gittermastkran aufgestellt. Damit wurde am (heutigen) Freitag das erste Element des Steges abgehoben. Der Teil des Steges, welcher abgebrochen wird, wird zerlegt und nach Spreitenbach transportiert. Die Bauverwaltung Spreitenbach AG wird ihn als Zugang zum neuen Umweltzentrum einsetzen.

Sie übernimmt die Kosten für das Zerlegen, den Abtransport und zahlt der Stadt Luzern einen Preis für das Material und die Aufwendungen. Die Verkürzung und der Umbau des Stegs kosten insgesamt rund 300'000
Franken. Die Kosten tragen die Investoren der Überbauung Citybay.

Einschränkungen für Fussgänger
Während der Bauarbeiten kann der Frohburgsteg nur noch zwischen dem Bahnhof und dem Haus Lakefrontcenter benützt werden. Es wird empfohlen, die Passerelle zum Inseli als Zugang vom und zum Bahnhof zu benutzen. Rollstuhlgänger können den Lift im Radisson benützen. Während der Hauptarbeiten am 10. und 11. Juli 2009 bleibt aus Sicherheitsgründen der ganze Steg gesperrt. Gleichzeitig mit den Arbeiten am Steg wird in der Verlängerung der Bürgenstrasse ein neuer Fussgängerübergang über die Geleise erstellt, sodass die Verbindung zum Rösslimatt- und Tribschenquartier nach den Umbauarbeiten sichergestellt ist.

ost