Stadt Luzern
Für Pop-up-Parks werden öffentliche Plätze umgestaltet und eine Strasse temporär gesperrt

Zum zweiten Mal können in der Stadt Luzern Pop-up-Parks durchgeführt werden – eine zweimonatige Umnutzung von Parkplätzen oder öffentlichen Plätzen. Die Stadt hat acht Projekte bewilligt.

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Vier gewinnt hiess der erste Pop-up-Park der Stadt Luzern und befand sich vor dem Pavillon der Pauluskirche.

Vier gewinnt hiess der erste Pop-up-Park der Stadt Luzern und befand sich vor dem Pavillon der Pauluskirche.

Bild: Dominik Wunderli (Luzern, 24. Juli 2020)
(jb)

Auch in diesem Jahr sollen in der Stadt Luzern diverse Pop-up-Parks entstehen. Von insgesamt elf Vorschlägen hat die Stadt Luzern gemäss einer Mitteilung acht Projekte bewilligt. Dabei sind die Ideen vielfältiger als im vergangenen Jahr: Statt nur auf Parkplätzen eine temporäre Nutzung umzusetzen wird es nun auch Pop-up-Parks auf öffentlichen Plätzen und sogar auf einer Strasse geben.

Auf dieser Karten sind die Standorte der Pop-up-Parks eingezeichnet:

  1. Stollberg-Treff: Veloabstellplatz in der Stollbergstrasse
  2. Open-Air-Lounge: Parkplatz an der St.-Karli-Strasse 34
  3. Reusseinstieg: Parkplatz in der Sentimattstrasse
  4. Spielplatz Sternau: Platz vor der Treppe an der Sternmattstrasse 43
  5. Quartierpark Littau Dorf: Privater Parkplatz im Fanghöfli 4
  6. Sentitreff: Trottoir bei der Baselstrasse 21
  7. Unser kleiner Kräuterei-Garten: Parkplatz an der Bruchstrasse 27A
  8. Bühne fürs Quartier: Platz beim Schulhaus Würzenbach

Damit die Pop-up-Parks bewilligt wurden, mussten sie folgende Kriterien erfüllen: Sie sollen einen Mehrwert für das Quartier darstellen, für alle frei zugänglich sein, und keine kommerziellen oder politischen Zwecke verfolgen.

Waldstätterseestrasse soll auch langfristig Autofrei bleiben

Der Abschnitt der Waldstätterstrasse vor der Migros wird dazu temporär umgestaltet. Die Stadt erarbeitet zurzeit zusammen mit dem Quartierverein Neustadt ein Gestaltungskonzept. Ziel ist, Anfang Sommer 2021 mit dem Pop-up-Park zu starten. Die Waldstätterstrasse soll allerdings auch langfristig autofrei bleiben. Dies wurde in einem parlamentarischen Vorstoss gefordert, der vom Grossen Stadtrat überwiesen wurde. Die Erfahrungen, die 2021 mit dem Pop-up-Park gemacht werden sowie die Rückmeldungen der Anwohnerinnen und Anwohner, des Gewerbes und aus dem Quartier werden die Grundlage für die definitive Gestaltung und das Bauprojekt sein, das 2024 umgesetzt werden soll.