STADT LUZERN: Fusion - Littau soll eine Kundenzone erhalten

Die Spezialkommission Fusion Littau-Luzern hat die Zentralisierung der künftigen Stadtverwaltung mit einer Kundenzone in Littau bewilligt. Die Arbeitsplätze vor Ort werden erhalten bleiben.

Drucken
Teilen
Das Gemeindehaus in Littau. (Bild Felix von Wartburg/Neue LZ)

Das Gemeindehaus in Littau. (Bild Felix von Wartburg/Neue LZ)

Die Spezialkommission Fusion Littau-Luzern hat vier Berichte und Anträge im Zusammenhang mit der bevorstehenden Vereinigung der beiden Gemeinwesen beraten.

Gemäss Mitteilung der Kommission werden die Leistungen für die Jugendsportförderung ausgeglichen, die Organisation der Musikschule angepasst und Übergangsregelungen für die zu übernehmenden
Arbeitsverhältnisse getroffen.

Raumbedarf nach wirtschaftlichen Kriterien
Insbesondere hat sich die Spezialkommission mit dem Raumbedarf der neuen Stadtverwaltung befasst. Sie musste zur Kenntnis nehmen, dass nebst der im Fusionsvertrag verankerten Kundenzone keine weitere Nutzung des Gemeindehauses Littau durch die künftige Stadtverwaltung vorgesehen ist.

Die Kommission konnte jedoch die Begründungen der Projektorgani­sation nachvollziehen, die sich bei der Wahl der Stadtverwaltungsstandorte an organisatorischen und betriebswirtschaftlichen Kriterien orientiert. Sie konnte sich auch überzeugen, dass für das moderne marktfähige Gemeindehaus Littau diverse Alternativ-Nutzungen weit gehend gefunden sind. Arbeitsplätze werden so auch zukünftig vor Ort erhalten bleiben, heisst es in der Mitteilung weiter.

Die Spezialkommission hat den Bericht ohne Gegenstimme gutgeheissen. Der Grosse Stadtrat wird die vier Berichte und Anträge am 25. Juni 2009 beraten.

get