STADT LUZERN: «Geissmättli»: Die Räumung ist in Sicht

Seit drei Wochen ist das «Geissmättli» in Luzern besetzt, aber noch immer wird nicht geräumt. Wer ist dafür verantwortlich? Die Stadt oder die Polizei?

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Das ehemalige Restaurant Geissmättli in Luzern ist noch immer besetzt. (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Das ehemalige Restaurant Geissmättli in Luzern ist noch immer besetzt. (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Ziehen die Besetzer des Luzerner «Geissmättli» nicht freiwillig aus, wird das städtische Gebäude wohl bis zum 20. April geräumt. Denn dann will die Stadt mit den Bauarbeiten beginnen – aus dem ehemaligen Fixerraum soll für rund 120'000 Franken wieder ein Restaurant werden.

Laut Baudirektor Kurt Bieder hat die Stadt der Polizei klargemacht, dass das Gebäude spätestens in der zweiten Aprilhälfte geräumt werden müsse. «Ich habe Vertrauen, dass das rechtzeitig gemacht wird.» Dass dies erst so spät geschehen soll, stösst bei der städtischen SVP und bei einigen Leserbriefschreibern in der Neuen Luzerner Zeitung auf Unverständnis.

Bei der Polizei wollte man sich am Dienstag aus taktischen Gründen nicht detailliert äussern. Nur soviel verrät Simon Kopp, Sprecher der Luzerner Strafuntersuchungsbehörden: «Eine Zwangsräumung ist immer das letzte Mittel.»

Simon Schärer

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Luzerner Zeitung.