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STADT LUZERN: Genossenschaften wollen kräftig investieren

350 bis 450 Millionen Franken – so viel wollen die gemeinnützigen Wohnbauträger investieren. Die Summe entspricht etwa 700 bis 1000 Wohnungen.
Günstiger Wohnraum in der Stadt Luzern: die 2007 sanierte ABL-Siedlung Himmelrich 2 an der Tödistrasse. (Bild: Manuela Jans)

Günstiger Wohnraum in der Stadt Luzern: die 2007 sanierte ABL-Siedlung Himmelrich 2 an der Tödistrasse. (Bild: Manuela Jans)

Eine Umfrage im Netzwerk gemeinnütziger Wohnbauträger Luzern G-Net hat ergeben, dass die Genossenschaften rund 400 Millionen Franken in den nächsten fünf Jahren investieren wollen. Das entspreche bis zu 1000 Wohnungen, wie sie am Dienstag in einer Mitteilung schreiben.

Die Mitglieder des G-Net engagieren sich für das Ziel, das die Stimmberechtigten der Stadt Luzern im Juni 2012 als Vorgabe gegeben haben. Der Anteil des gemeinnützigen Wohnungsbaus in der Stadt soll von 13 auf 16 Prozent steigen, das heisst um rund 2500 Wohnungen. Mit den angekündigten Investitionen wäre bereits ein grosser Schritt getan. Inklusive Ersatzneubauten sind im letzten Jahr 204 neue Wohnungen erstellt worden, davon befinden sich 160 auf dem Stadtgebiet, wie die Genossenschaften in einer Mitteilung schreiben.

Voraussetzung für weitere Erfolge sei eine zügige Umsetzung der Wohnbaupolitik des Stadtrates, mit der städtische Grundstücke für den gemeinnützigen Wohnungsbau zur Verfügung gestellt werden. Zugleich setzen die Genossenschaften auch auf gute Kontakte zu privaten Eigentümern.

In diesen Tagen ging ein entsprechender Brief an 1000 Liegenschaftsbesitzer in der Stadt Luzern. Darin stellen sich die Genossenschaften als «verlässliche Gesprächspartner» vor, wenn es um die Zukunft von Liegenschaften geht.

Der Luzerner Stadtrat hat im letzten Sommer beschlossen, mit 21 Massnahmen jährlich gegen 100 neue günstige Wohnungen zu schaffen. Anfang Juni gründeten 18 von 20 städtischen gemeinnützigen Wohnbauträgern die Institution G-Net als Ansprechpartner für die städtischen Behörden. Die Genossenschaften bleiben Konkurrenten, treten bei öffentlichen Ausschreibungen für den gemeinnützigen Wohnungsbau geschlossen auf. Für die Genossenschaften ist nicht die Finanzierung der verlangten neuen Wohnungen ein Problem, sondern vielmehr das fehlende Land.

Die Stadtluzerner Bevölkerung gab am 9. Februar grünes Licht, dass der Fonds zu Gunsten der Gemeinschaftsstiftung zur Erhaltung und Schaffung von preisgünstigem Wohnraum (GSW) von 2,7 auf 6,7 Millionen Franken erhöht wird.

pd/rem

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