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STADT LUZERN: Grüne fordern eine effizientere Nutzung von Parkplätzen

Künftig soll es möglich sein, private Parkplätze legal über Apps zu vermieten - das verlangen die Grünen vom Stadtrat mittels einer Motion. Sie versprechen sich eine Attraktivierung der Innenstadt.
Die Grünen der Stadt Luzern liefern abermals Ideen, wie die Innenstadt vielseitiger gestaltet werden könnte. (Bild: Dominik Wunderli (Luzern, 20.05.2014 ))

Die Grünen der Stadt Luzern liefern abermals Ideen, wie die Innenstadt vielseitiger gestaltet werden könnte. (Bild: Dominik Wunderli (Luzern, 20.05.2014 ))

In der Stadt Luzern ist es im Moment nicht erlaubt, private Parkplätze mit anderen Automobilisten zu "sharen". Gemäss dem Stadtrat würde es sich dabei heute um eine "nicht bewilligte Zweckänderung" handeln, die gemäss aktueller Gesetzgebung nicht zulässig ist. Die Grünen der Stadt Luzern wollen das jetzt ändern. Die beiden Grossstadträte Marco Müller und Korintha Bärtsch haben im Namen ihrer Fraktion eine entsprechende Motion eingereicht.

Dass sich ausgerechnet die Grünen für Parkplätze in der Innenstadt einsetzen, überrascht vielleicht den einen oder anderen. Zumal der Grüne Umwelt- und Verkehrsdirektor Adrian Borgula bei Vorstössen zur Verkehrspolitik immer wieder darauf hinweist, dass gemäss dem Reglement für eine nachhaltige städtische Mobilität keine Massnahmen getroffen werden dürfen, die für zusätzlichen Verkehr sorgen. Wie also passt das zusammen?

Im Gegenzug öffentliche Parkplätze aufheben

Die Motionäre sind davon überzeugt, dass das Teilen von Parkplätzen nicht zu Mehrverkehr führt. Ihre Idee: Wenn private Parkplätze dank digitaler Technologien (also Apps wie parkit und ParkU) effizienter genutzt werden, sollen im gleichen Umfang öffentliche Parkplätze reduziert werden. Dies insbesondere in der Innenstadt, wo der Boden knapp sei. "Damit entsteht neuer Freiraum, der öffentliche Raum wird attraktiver und die Lebensqualität der Luzernerinnen und Luzerner kann gesteigert werden. Neben neuer Freifläche könnten zusätzliche Sitzbänke, Pflanzen oder Veloparkplätze geschaffen werden", schreiben die Motionäre.

Wichtig sei jedoch, dass die Stadt Luzern diesen Prozess aktiv steure, die Einhaltung der Rahmenbedingungen prüfe und dafür sorge, dass eben das Reglement für eine nachhaltige städtische Mobilität dabei eingehalten werde.

Lena Berger

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