STADT LUZERN: «Gütsch»: Bauplanung steht still

Was ist dran an den Gerüchten über einen Verkauf? Es rumort in der Immobilienszene, und die Architekten sind derzeit in Ruhestellung.

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Das ehemalige Hotel Gütsch in Luzern. (Archivbild Neue LZ)

Das ehemalige Hotel Gütsch in Luzern. (Archivbild Neue LZ)

Was hat der russische Milliardär und «Gütsch»-Besitzer Alexander Lebedew mit dem Luzerner Schlosshotel vor? Seit Ende Oktober ist der Betrieb geschlossen wegen des geplanten Um- und Neubaus für 50 bis 70 Millionen Franken. Derzeit jagen sich in der Stadt Luzern die Gerüchte, wonach das «Château Gütsch» verkauft werden soll.

Selbst in der Immobilienabteilung einer grossen Bank in Zürich hat man davon gehört. «Man erzählt sich zwei Varianten: Die eine besagt, dass dem Investor schlicht die Lust an diesem exklusiven Hobby-Objekt vergangen ist. Die andere Version ist die, dass seine Liquidität nicht mehr gleich üppig sei wie auch schon», erzählt ein Immobilienhändler*.

In der städtischen Baudirektion hat man die Gütsch-Gerüchte in den letzten Tagen auch vernommen. «Von offizieller Seite her haben wir indes nichts gehört. Unser letztes Gespräch mit der Gütsch Immobilien AG fand vor einem Monat statt, es ging einzig um bewilligungstechnische Details», sagt Baudirektor Kurt Bieder auf Anfrage.

Jérôme Martinu; Mitarbeiter Roger Rüegger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der Neuen Luzerner Zeitung vom Dienstag.

* Namen der Redaktion bekannt