STADT LUZERN: Handygespräche bald via Suva-Kuppel führen?

Die Swisscom versteckt eine Mobilfunkantenne in einem historischen Bauwerk in Luzern. Dies bleibt aber wohl ein Einzelfall.

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Das markante Suva-Gebäude mit Kuppel und bereits bestehender Antenne in Luzern. (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Das markante Suva-Gebäude mit Kuppel und bereits bestehender Antenne in Luzern. (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Im Luzerner Stadthaus liegt seit wenigen Tagen ein Bauprojekt öffentlich auf, das es in sich hat: In der markanten, weithin sichtbaren Kuppel des Suva-Hauptgebäudes an der Fluhmattstrasse 1 soll eine Mobilfunk-Antennenanlage eingebaut werden. Gesuchsteller ist die Swisscom AG.

Die neue Mobilfunkanlage soll von aussen nicht sichtbar sein. Auch das Äussere der Suva-Kuppel baulich in keiner Weise verändert. Die neue Anlage soll die bestehende Mobilfunkantenne auf dem Dach des rückwärtigen Teil des Suva-Hauptgebäudes ersetzen. Diese ist vielen Anwohnern seit Jahren ein Dorn im Auge.

Da stellt sich die Frage, ob nicht auch in anderen markanten Gebäuden Natel-Antennen eingebaut werden könnten. Kirchtürme kommen aber nicht in Frage, denn 2001 entschied sich der Kirchenrat der Stadt Luzern grundsätzlich gegen Mobilfunk-Antennen in Kirchen.

Hugo Bischof

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Luzerner Zeitung.