Stadt Luzern
In Luzern werden viele Büroflächen frei: Die FDP will nun wissen, wie die Stadt damit umgeht

Die Exekutive soll in einem Planungsbericht aufzeigen, welche Folgen die Entwicklung hat.

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(std) Durch den Umzug der kantonalen Verwaltung an den Seetalplatz, jenen der Hochschule Luzern in die neue SBB-Überbauung Rösslimatt sowie die Verlegung der kantonalen Sozialinstitutionen WAS nach Kriens werden in der Stadt Luzern mittelfristig sehr viele Büroflächen frei. Die beiden FDP-Grossstadträte Marc Lustenberger und Rieska Dommann haben daher namens ihrer Fraktion eine Motion eingereicht. Sie fordern vom Stadtrat einen Planungsbericht zu Büro- und Gewerbeflächen, wie die FDP in einer Mitteilung schreibt.

So soll das kantonale Verwaltungsgebäude am Seetalplatz in Emmenbrücke aussehen.

So soll das kantonale Verwaltungsgebäude am Seetalplatz in Emmenbrücke aussehen.

Visualisierung: PD

Der Planungsbericht soll «die Folgen dieser weitreichenden Entwicklung darstellen», heisst es in der Mitteilung. Weiter soll die Stadt bei jenen Liegenschaften, die ihr gehören, ausweisen, «mit welchem Sanierungsbedarf zu rechnen ist und wie die mögliche Nutzung aussehen könnte». Weiter soll der Stadtrat aufzeigen, wie diese Räumlichkeiten für die Ansiedlung neuer Unternehmen und somit die Schaffung neuer Arbeitsplätze eingesetzt werden können. Auch Zwischennutzungen seien denkbar.