STADT LUZERN: Jost Schumacher kritisiert Stadt wegen Wohnraumpolitik

Können Baugenossenschaften günstigen Wohnraum schaffen? Immobilienbesitzer Jost Schumacher bezweifelt das - die Stadt widerspricht.

Lena Berger
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Immobilienbesitzer Jost Schumacher auf der Baustelle beim Friogorexareal, auf dem Wohnungen gebaut werden. (Bild: Pius Amrein  / Neue LZ)

Immobilienbesitzer Jost Schumacher auf der Baustelle beim Friogorexareal, auf dem Wohnungen gebaut werden. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)

Die Luzerner Wohnbaugenossenschaften sollen gestärkt werden. Im Rahmen der neuen Wohnraumpolitik – der Umsetzung der Initiative «Für zahlbaren Wohnraum» – will die Stadt den gemeinnützigen Wohnbauträgern die Arbeit erleichtern. Der Luzerner Anwalt Jost Schumacher, dem Hunderte Liegenschaften gehören, kritisiert diese Vorhaben. «Ich finde es grundsätzlich falsch, wenn die Stadt Wohnbaugenossenschaften für den sozialen Wohnungsbau bevorzugen will und zu diesem Zweck die Fach- und Koordinationsstelle Wohnraumpolitik um 30 Prozent aufstocken will», sagt er. Als Hauptkritikpunkt führt er an, dass Private besser in der Lage seien, günstigen Wohnraum zu erstellen. Bei Privaten seien die Entscheidungswege kürzer und damit auch die Interventionsmöglichkeiten bei Kaufangeboten besser. Bauland könne ohne Experten beurteilt werden. Auch gäbe es keine ideologischen Streitpunkte in Gremien – zum Beispiel bezüglich Spielplätzen oder Waschmaschinen –, welche den Bau verzögern und letztlich verteuern würden. Die Stadt und die Baugenossenschaften weisen diese Vorwürfe unisono zurück.

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