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STADT LUZERN: Junge Grüne ziehen Flachdach-Initiative zurück

Die Jungen Grünen Stadt Luzern haben die Volksinitiative "Sonne auf Luzerner Dächern" zurückgezogen. Der Gegenvorschlag des Stadtrats überzeugte die Initianten. Sie sehen darin sogar Vorteile gegenüber ihrer Initiative.
Grossstadtrat Laurin Murer (Bild: Philipp Schmidli (Archiv))

Grossstadtrat Laurin Murer (Bild: Philipp Schmidli (Archiv))

Ende 2013 hatten die Jungen Grünen die Flachdach-Initiative eingereicht. Diese verlangte, dass Flachdächer in der Stadt Luzern künftig begrünt werden, mit einer Solaranlage versehen werden oder als Terrasse begehbar sein sollen.

Nun zogen die Initianten diese Volksinitiative aber zurück, wie die Stadt Luzern am Montag mitteilte. Die auf der Unterschriftenliste ermächtigten Personen können dies gemäss Gemeindegesetz machen, solange die Abstimmung nicht angeordnet ist. Die formellen Erfordernisse für einen Rückzug seinen vorliegend, heisst es weiter.

Zufrieden mit dem Gegenvorschlag

Der Stadtrat habe einen Gegenvorschlag erarbeitet, welcher das Initiativkomitee überzeuge, begründen die Jungen Grünen ihren Entscheid auf der Internetseite. "Wir können die Initiative deshalb mit gutem Gewissen zurückziehen."

Die Jungen Grünen sehen im Gegenvorschlag sogar Vorteile gegenüber der Initiative. So soll die Solarförderung nicht nur auf Flachdächern, sonder auch auf Schrägdächern sowie Geländern oder Brüstungen möglich sein. Und der Gegenvorschlag soll bereits 2016 in Kraft treten.

Der Vorschlag der Stadtrats sieht vor, dass die Solarstromproduktion bis 2025 verdreifacht wird. Die Produktion durch thermische Solaranlage soll bis dahin verdoppelt werden.

Um dies zu erreichen, soll die Einlage in den Energiefonds erhöht werden. Der Stadtrat schlägt vor, die Einlagen bis 2019 schrittweise auf 1,375 Millionen Franken zu erhöhen. (sda)

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