STADT LUZERN: Kampf um das Wohl einer algerischen Familie

Die Katholische Kirche Stadt Luzern und das Luzerner Asylnetz setzen sich mit einer gemeinsamen Bittschrift für den Verbleib einer siebenköpfigen Familie aus Algerien in der Schweiz ein.

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Die Familie Aissaoui soll ausgeschafft werden. (Bild pd)

Die Familie Aissaoui soll ausgeschafft werden. (Bild pd)

In der Bittschrift der Katholischen Kirche Stadt Luzern und des Luzerner Asylnetzes wird Regierungsrätin Yvonne Schärli gebeten, sich für eine humanitäre Lösung des Falles einzusetzen. Wie es in einer Medienmitteilung der Katholischen Kirche und des Asylnetzes heisst, lebt die Familie Aissaoui bereits seit sechs Jahren in der Schweiz und ist jetzt von der Ausschaffung bedroht. Damit würde die Zukunft der fünf Kinder zerstört.

Dies würde nach Auffassung von Katholischer Kirche und Asylnetz unter anderem der von der Schweiz unterzeichneten UNO-Kinderrechtskonvention widersprechen, die in Artikel 3 das Wohl der Kinder in jeder Situation in den Mittelpunkt stellt.

In Luzern leben laut Bittschrift einige algerische Familien mit Kindern, die vom Amt für Migration ausgeschafft werden sollen.

ana