STADT LUZERN: Kein Durchkommen für Schwäne

Schwäne füttern auf dem Trottoir soll künftig nicht mehr möglich sein. Die neuen «Schwanenbalken» halten die Tiere fern.

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Schwäne am Schwanenplatz: Sie sind bei Touristen beliebt. (Bild: Boris Bürgisser / Neue LZ)

Schwäne am Schwanenplatz: Sie sind bei Touristen beliebt. (Bild: Boris Bürgisser / Neue LZ)

Seit Mittwoch zeigt sich ein neues Bild am Luzerner Schwanenplatz. Die Holzbalken an der Uferböschung wurden auf kleine Sockel gestellt. Damit sollen die Balken künftig ein unüberwindbares Hindernis für Schwäne darstellen.

«Die Rundhölzer, wir nennen sie Schwanenbalken, haben jetzt etwa 40 Zentimeter Abstand zum Boden», erklärt Albert Kreienbühl, Leiter Stadtteil Mitte beim Strasseninspektorat. Das habe den Vorteil, dass die Schwäne so nicht mehr über die Rundhölzer steigen, auf das Trottoir watscheln und dort alles verkoten können, so Kreienbühl weiter.

Er mag das weisse Gefieder lieber auf dem See, als auf dem Trottoir. Kreienbühl erinnert sich: «Einmal hat ein Schwan nicht mehr den Weg zurück in den See gefunden und lief auf die Strasse.»

Sandra Monika Ziegler