STADT LUZERN: Kirchgemeinde Luzern baut 115 Wohnungen

Im Unterlöchli will die Katholische Kirchgemeinde Luzern nach dem Willen ihres Parlaments für rund 58 Millionen Franken insgesamt 115 Wohnungen bauen.

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So soll die Überbauung Wesem­linwald aussehen. (Visualisierung pd)

So soll die Überbauung Wesem­linwald aussehen. (Visualisierung pd)

55 Eigentumswohnungen sind für den Verkauf vorgesehen. Die verbleibenden 60 Wohnungen sollen vermietet werden und einen jährlichen Ertrag von rund 370'000 Franken zugunsten der kirchlichen Tätig­keiten erbringen, schreibt die Kirchgemeinde Luzern in einer Medienmitteilung.

Das Bauprojekt wurde vom Parlament der Katholischen Kirchgmeinde am Mittwoch bewilligt. Das Projekt untersteht der Volksabstimmung in der Kirchgemeinde vom 25. Oktober und der Genehmigung durch den Synodalrat der Landeskirche, wie es weiter heisst. Sofern alles nach Plan verläuft, sind die Wohnungen im Herbst 2011 bezugsbereit.

Im Sinne ihrer Liegenschaftspolitik will die Kirchgemeinde die Finanzliegenschaften aktiv bewirtschaften. «Es geht darum, die uns anvertrauten Werte langfristig optimal zu nutzen. Der Kirchenrat ist zum Schluss gekommen, dass das Grundstück am Wesemlinwald-Unterlöchli am weitesten entwickelt ist und sich deshalb am besten eignet, um ein konkretes Bauprojekt vorzulegen», erläuterte Kirchenrat Herbert Mäder den Kontext der aktuellen Vorlage.

Innenansicht einer Wohnung. (Visualisierung pd)

Die Mieten liegen zwischen 1520 (2½ Zimmer) und 2710 (4½-Zimmer-Attika) Franken, die Kaufpreise für Eigentumswohnungen zwischen 430'000 und 949'000 Franken.

Der Grosse Stadtrat der Stadt Luzern hat bereits eine der Voraussetzungen für das Projekt geschaffen. Am 28. Juni 2009 bewilligte der Rat den Verkauf von Land und Ausnützung im Gestaltungsgebiet Unterlöchli an die Kirchgemeinde für die Summe von rund 4,8 Millionen Franken.

Eine Auflage der Stadt besteht darin, dass die neuen Gebäude dem Minergie-Standard entsprechen. «Diesem Anliegen kommen wir als Kirchgemeinde gerne nach, da wir uns in der Liegenschaftspolitik auf ökologische Achtsamkeit verpflichtet haben», meinte Kirchenrat Herbert Mäder dazu.

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