STADT LUZERN/ KRIENS: ENTWURF: Rettungssuchhunde proben den Ernstfall

Nach Erdbeben und Erdrutschen ist die Nase von Rettungssuchhunden gefragt. In der Stadt Luzern probten sie am Samstag den Ernstfall – die Suche nach Verschütteten. Mehr dazu in unserem Video.

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Auf der Luzerner Grossbaustelle beim Himmelrich-Gelände finden die Rettungssuchhunde gemäss Prüfungsleiterin Susi Lustenauer die besten Übungsbedingungen vor: Alte Betonplatten, Bauschutt und Treppengeländer eignen sich ideal als Trümmerfeld, um ein Erdbeben zu simulieren.

Das Trümmerfeld auf dem Himmelrich-Areal ist teilweise konstruiert. Unter dem Abbruchhaufen ist ein ausgeklügeltes Tunnelsystem, wo sich jemand verstecken kann. Diese lebenden Personen haben die Hunde am Samstag geortet.

Das Ziel der Übung ist, dass die Hunde möglichst realitätsnah trainieren können. Darum wird das Material auch immer wieder umgeschichtet. Die Hunde lernen auf den Trümmern zu laufen - etwas, was nicht einfach sei, sagt Linda Hornisberger. Sie ist Ausbildungschefin bei Redog, dem Verein der Schweizer Such- und Rettungshunde.

??? Rettungshunde-Teams sind zurzeit für einen Einsatz verfügbar.  Die Suchhunde sind weltweit im Einsatz. So waren sie etwa nach dem Tsunami in Fukushima oder suchten nach dem Erdrutsch in Gondo nach Verschütteten. Rund vier Jahre dauert die Ausbildung. Dabei muss der Hund unter anderem auch lernen, im richtigen Moment zu bellen. Denn: Mit Bellen zeigt er an, dass er jemanden aufgespürt hat.

nop