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STADT LUZERN: Lucerne Blues Festival mit Exklusivem und einem bitteren Déjà-vu

Ab dem 11. November hat Luzern zum 23. Mal den Blues - in Form des Lucerne Blues Festivals. Zum Auftakt singt die texanische Soulstimme Annika Chambers im Hotel Schweizerhof. Zwei Drittel der 14 Bands spielen exklusiv in Luzern, eine Künstlerin sagte erneut ab.
Robert Kimbrough Sr. (Bild: PD)

Robert Kimbrough Sr. (Bild: PD)

Gleich drei Gelegenheiten bieten sich am Festival, das bis am 19. November dauert,Annika Chambers und ihrer brasilianischen The Igor Prado Band zu lauschen. Die 32-jährige Amerikanerin verfiel während ihrer siebenjährigen Militärkarriere dem Blues und sass wegen eines Betrugsfalls um Anwerbeprämien für neue Rekruten ein halbes Jahr ein. Ihr Musikstil ist unter anderem geprägt von Gospel, Joan Osborne und Adele.

An den sieben Festivaltagen ist ein breites Spektrum des Blues zu hören. Die Interpreten kommen vom Mississippi Delta - mit dem einstigen Rapper Grady Champion und Robert Kimbrough Sr. mit seiner Musik zwischen Bluegrass und Delta Blues. Sie kommen aber auch von Chicago, wo Gitarrist Tom Holland und Omar Coleman zu Hause sind, und sie reisen von der Westküste an, etwa mit Vertreter Kid Ramos aus Kalifornien.

Einen Auftritt in Luzern hat auch die Nordirin Kaz Hawkins, wegen ihres kraftvollen Gesangs eine der beliebtesten Blues- und Soulsängerinnen Irlands und Grossbritanniens. Authentischen Blues und Americana steuert die einheimische Sängerin Estella Benedetti bei.

Exklusivität und Absage

Die Auftritte in Luzern sind laut Festivalpräsident Martin Bründler begehrt. Wer aber kurz vor dem Festival bereits in der Schweiz aufgetreten sei, komme als Künstler für Luzern kaum in Frage. "Nach wie vor sind bis zwei Drittel der Bands exklusiv bei uns."

Ihre Auftritte in Luzern nachholen wollte dieses Jahr die Soulsängerin Denise LaSalle. Zwei Auftritte der 78-Jährigen aus Mississippi waren geplant, nachdem sie im vergangenen Jahr ihr Konzert aus gesundheitlichen Gründen absagen musste. Doch im Oktober hatten die Festivalmacher ein Déjà-vu: LaSalles Gesundheit machte ihnen erneut einen Strich durchs Programm.

An Stelle LaSalles kommt nun Don Bryant zum Handkuss. Er könnte "eine der grossen Entdeckungen des Festivals 2017 werden", hoffen die Veranstalter. Der 75-jährige Sänger aus Memphis, der mit seiner bläserverstärkten Band auftritt, ist hierzulande weitgehend unbekannt. Der Songschreiber liefert typischen, gospelgetränkten Memphis Soul. Er beschliesst das Festival am Sonntag beim Blues Brunch.

Die meisten Konzerte des Blues Festivals finden in einem Saal des Grand Casino Luzern statt. Ein Blues-Brunch wird im Hotel Seeburg angeboten. Eröffnet und abgeschlossen wird das Festival im Hotel Schweizerhof, in dem es ebenfalls Blues-Brunchs gibt.

sda

Estella Benedetti (Bild: PD)

Estella Benedetti (Bild: PD)

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