STADT LUZERN: Luzerner Bevölkerung fühlt sich generell sicher

Die Sicherheits­direktion der Stadt Luzern und die Kantonspolizei Luzern haben eine Bevölkerungsumfrage durchführen lassen. Ein Grossteil der Bevölkerung fühlt sich zur Tages- und Nachtzeit in der Stadt sicher.

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Die Luzerner Bevölkerung fühlt sich sicher. Im Bild die Bahnpolizei 2007 im Einsatz. (Archivbild Corinne Glanzmann/Neue LZ)

Die Luzerner Bevölkerung fühlt sich sicher. Im Bild die Bahnpolizei 2007 im Einsatz. (Archivbild Corinne Glanzmann/Neue LZ)

Im Rahmen dieser Studie wurden im Auftrag der Kantonspolizei und Sicherheitsdirektion der Stadt Luzern insgesamt 1714 Personen befragt. Wie die Kantonspolizei Luzern mitteilt, konnten in der Stadt und dem Kanton Luzern ein hohes, stabiles Sicherheitsgefühl tagsüber festgestellt werden (über 95 Prozent der Befragten). Auch zur Nachtzeit ist das Sicherheitsgefühl bei über 80 Prozent der Befragten sehr Hoch.

Auffällig ist laut Mitteilung, dass sich die Bevölkerung nach wie vor am meisten davor fürchtet, Opfer im Strassenverkehr zu werden.

Jugendgewalt und Hooliganismus
Grundsätzlich ist die Problemwahrnehmung bei den meisten Delikten rückläufig. Als präsente Themen werden von der Bevölkerung die Jugendgewalt und der Hooliganismus genannt, schreibt die Kantonspolizei. Die verstärkte Präsenz der uniformierten Polizei werde von ¾ der Befragten gewünscht. In der Stadt Luzern wird die Videoüberwachung von einer Mehrheit als geeignete Sicherheitsmassnahme bezeichnet.

Auch mit der Luzerner Polizei sind die befragten Personen von Stadt und Kanton Luzern zufrieden und attestieren den beiden Korps ein «sehr gutes Image», heisst es. Der Zusammenschluss der Luzerner Polizeikorps wird begrüsst. In der Stadt Luzern ist die Einsatzgruppe SIP (Sicherheit-Intervention-Prävention) bekannter als 2006.

Umfrage zum vierten Mal
Nach 2000, 2003 und 2006 wurde die Umfrage nun zum 4. Mal durchgeführt. Die Stadt Luzern hat sich laut Mitteilung wie bereits 2006 mit zusätzlichen Sicherheitsfragen aus der Optik der Zentrums-Stadt an der Befragung beteiligt.

ana