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Maihof hat sein Quartierbüro wieder

Nach dreijähriger Zwangspause wird es in der Stadt Luzern erneut eine Anlaufstelle am Schlossberg geben. Eröffnet wird zum Schulstart am 19. August.
Sandra Monika Ziegler
Nach drei Jahren Zwangspause hat das Maihofquartier wieder ein Quartierbüro an der Maihofstrasse. (Bild: Boris Bürgisser, Luzern 12. August 2019)

Nach drei Jahren Zwangspause hat das Maihofquartier wieder ein Quartierbüro an der Maihofstrasse. (Bild: Boris Bürgisser, Luzern 12. August 2019)

Derzeit betreibt die Stadt Luzern an sieben Standorten Quartierarbeit. Nach einer dreijährigen Zwangspause aus Spargründen wurde nun auch wieder im Quartier Maihof-Wesemlin-Zürichstrasse ein Büro eröffnet. Dies wurde möglich, nachdem die Ressourcen anders verteilt wurden.

Aufgestockt wurden die Stellenprozente nicht, wie Regula Rescalli, Leiterin der städtischen Quartierarbeit, gegenüber unserer Zeitung bereits im Mai darlegte. Die soziokulturelle Animatorin Alexandra Kaufmann hatte ihre Arbeit in einem 50-Prozent-Pensum bereits im April aufgenommen. Damals war der Standort des Büros aber noch unbekannt.

Eröffnung zum Schulstart am 19. August

Jetzt ist klar: Er befindet sich nur zwei Türen weiter vom ehemaligen Standort an der Maihofstrasse. Eröffnet wird das Büro gleichzeitig mit dem Schulbeginn, also nächste Woche. Das Büro soll eine Ergänzung zu bestehenden Angeboten wie etwa dem Wäsmali-Treff oder dem Maihof sein. Einen Schwerpunkt legt die Quartierarbeit auf die Jugend, 10- bis 15-Jährige sollen bedarfsgerecht gefördert werden.

Über ihr Arbeitsgebiet äusserte sich Alexandra Kaufmann in der Quartierzeitung «Hochwacht Post»: «Wir begleiten Kinder und Jugendliche in der Gestaltung ihrer Freizeit.» Beispiele sind Sportturniere, Sprayworkshops oder auch ein Besuch auf einer Baustelle, so Kaufmann. Das Ziel der Quartierarbeit sei es, die Kinder und Jugendlichen in möglichst viele quartiereigene Gestaltungsmöglichkeiten einzubeziehen.

Die 27-jährige Kaufmann stammt ursprünglich aus Ebikon und hat nach dem Besuch der Kantonsschule Musegg an der Hochschule Luzern studiert. Zu ihrem Engagement meint sie in der «Hochwacht», dass sie jahrelang begeisterte Pfadileiterin gewesen sei und deshalb immer wusste, dass sie einmal einen Beruf mit Kindern und Jugendlichen ausüben wolle. Für weitere Auskünfte war sie am Montag nicht erreichbar.

Anliegen werden an die Stadtverwaltung vermittelt Das Quartierbüro ist aber nicht nur eine Anlaufstelle für Jugendliche, sondern will alle Altersgruppen ansprechen. Die Quartierarbeit ist gut vernetzt mit Pfarreien und anderen aktiven Quartierkräften. Anliegen werden an die Stadtverwaltung weitergeleitet. Die Öffnungszeiten werden sich nach dem Bedarf richten. Auf der Kontaktnummer der Quartierarbeit Maihof-Wesemlin-Zürichstrasse wird die Erreichbarkeit von Mittwoch bis Freitag angegeben.

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