STADT LUZERN: Martin Merki soll Viktor Rüegg ersetzen

Eine stille Ersatzwahl für den zurückge­tretenen Viktor Rüegg in den Grossen Stadtrat scheint möglich: Alle Fraktionen einigten sich auf den gemeinsamen Kan­didaten Martin Merki (FDP).

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FDP-Politiker Martin Merki. (Bild Chris Iseli/Neue LZ)

FDP-Politiker Martin Merki. (Bild Chris Iseli/Neue LZ)

Die Ersatzwahl ist auf den 27. September festgesetzt worden. Weitere Wahlvor­schlä­ge können noch bis am 10. August eingereicht werden, schreibt die Stadt­kanzlei Luzern in einer Mitteilung.

Laut einer Medienmitteilung der FDP der Stadt Luzern nominieren die Liberalen im Namen der Fraktionen der CVP, FDP, G/JG, SP und SVP Martin Merki als Nachfolger von Victor Rüegg (Chance 21) im Grossen Stadtrat.

Die Fraktionen haben sich auf dieses Vorgehen und diesen Kandidaten geeinigt, weil es sich lediglich um eine äusserst kurze Amtsperiode von maximal drei Monaten handelt und die Kosten eines Wahlkampfes unverhältnismässig wären, schreibt die FDP in ihrer Mitteilung.

Martin Merki hat bei den Wahlen für die Amtsperiode 2010 bis 2012 die höchste Stimmenzahl aller Kandidierenden mit Wohnsitz in der Stadt Luzern erreicht und sitzt bisher nicht im Grossen Stadtrat. Somit wird er im Falle einer Wahl sein Amt früher antreten können.

Da nur ein Sitz zu besetzen ist, erfolgt die Wahl im Mehrheitsverfahren. Die Ersatzwahl ist wegen des Rücktritts des bisherigen Ratsmitglieds Viktor Rüegg, des Verzichts aller Ersatzmitglieder auf der Wahlliste der CHance21 auf ein Nachrücken sowie des Nichtausübens des Rechts auf Unterbreitung eines Wahlvorschlags durch den Vorstand der CHance21 notwendig, wie es in der Mitteilung weiter heisst.

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