STADT LUZERN: Mehr Wohnungen auf EWL-Areal

Die Pläne des Luzerner Stadtrats für das EWL-Areal lösen in der Baukommission des Stadtparlaments Skepsis aus. Der Neubau für die Feuerwehr sowie der gemeinnützige Wohnungsbau auf diesem Areal seien zwar unbestritten, teilt Kommissionspräsidentin Laura Grüter (FDP) mit.
Blick aus dem EWL-Gebäude an der Industriestrasse 6 auf das dahinterliegende Areal, wo eine neue Überbauung entstehen soll. Das rote Haus soll als einziges stehen bleiben. (Bild Dominik Wunderli)

Blick aus dem EWL-Gebäude an der Industriestrasse 6 auf das dahinterliegende Areal, wo eine neue Überbauung entstehen soll. Das rote Haus soll als einziges stehen bleiben. (Bild Dominik Wunderli)

Zu diskutieren gab hingegen die Realisierung eines Sicherheitszentrums mit Einbezug aller städtischen und kantonalen Blaulichtorganisationen. Auch der hohe Anteil an Büroflächen für die städtische Verwaltung kam in der Kommission nicht gut an. Für die Mehrheit der Kommissionsmitglieder sei dadurch die Wohnfläche zu klein. Die grosse Mehrheit der Kommission habe denn auch für blosse Kenntnisnahme gestimmt.

Die Planung für das EWL-Areal läuft bereits seit 2013. Vor rund einer Woche stellten die Stadt Luzern und der Energie­versorger EWL ihre Pläne vor. Demnach soll nebst der heutigen Nutzung ein Sicherheits- und Dienstleistungszentrum mit zusätzlicher Wohnnutzung realisiert werden. Rund 20 000 Quadratmeter sollen für Wohnungen zur Verfügung stehen. Ein substanzieller Bestandteil davon sollen laut dem Stadtrat gemeinnützige Wohnungen sein. (red)

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