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STADT LUZERN: Neuer Pächter belebt Hotel Beau Séjour

Das Hotel Beau Séjour an der Haldenstrasse wird im März 2018 neu eröffnet. Zunächst gibt es Zimmer mit Frühstück. Doch der Luzerner Gastronom Manuel Berger hat noch weitere Ideen für die Zukunft.
Sandra Monika Ziegler
Besitzer Peter Kiener (links) und Pächter Manuel Berger auf einem Balkon im «Beau Séjour». (Bild: Pius Amrein (Luzern, 5. Dezember 2017))

Besitzer Peter Kiener (links) und Pächter Manuel Berger auf einem Balkon im «Beau Séjour». (Bild: Pius Amrein (Luzern, 5. Dezember 2017))

Sandra Monika Ziegler

sandra.ziegler@luzernerzeitung.ch


Seit 2016 ist das Hotel Beau Séjour an der Haldenstrasse geschlossen. Eigentlich hätte es ­Mitte September 2017 als Bed & Breakfast wieder eröffnet werden sollen (Ausgabe vom 4. September). Doch der Besitzer und die vorgesehenen Pächterinnen konnten sich nicht auf einen gemeinsamen Weg einigen. Über Facebook verkündeten die beiden Frauen Anfang September, man habe im «gegenseitigen Einverständnis entschieden, das ‹B & B Beau Séjour› nicht zu eröffnen».

Für den «Beau Séjour»-Besitzer, den Wäscherei-Unternehmer Peter Kiener (Bründler Textilreinigung und Wäscherei Luzern AG), bedeutete dies zurück an den Start und neu mit der Suche nach einem Pächter zu beginnen. Gemeldet hatten sich rund 20 Interessenten, die bereit gewesen wären, den Betrieb an der Haldenstrasse zu übernehmen. Den Zuschlag bekam der Luzerner Hotelier Manuel Berger, der bereits im Restaurant Drei Könige an der Klosterstrasse als Pächter und Mitinhaber aktiv ist. Noch ähnelt das «Beau Séjour» einer Baustelle. Überall wird noch Hand angelegt für den letzten Schliff. Nach Abschluss der sanften Renovation will Berger mit Geschäftspartner Walter Willimann – er kommt ebenfalls aus der Zentralschweizer Hotelszene – das Haus im März 2018 neu eröffnen. Gestartet wird mit einem Sechserteam, das sich 400 Stellenprozente teilt. «Wir werden die historischen Aspekte auffrischen und mit modernen Elementen, Design und Kunst, ergänzen», erklärt Manuel Berger die aktuellen Arbeiten und fügt an: «Das Hotel wird als Boutique Hotel geführt werden.» Die ursprüngliche Idee von einem Bed-and-Breakfast-Betrieb verfolgen die neuen Betreiber nicht mehr. Von der Preisklasse her orientiert sich das Haus an einem klassischen Drei-Sterne-Hotel mit Frühstück.

Das «Beau Séjour» hat 27 Zimmer, die individuell ausgestattet werden. Wichtig waren dem Besitzer Kiener wie auch dem Pächter Berger, dass das Cachet des historischen Baus erhalten bleibt. Die historischen Details wie etwa die Stofftapeten, Holz- und Steinböden oder auch die Stuckaturen bleiben erhalten. Trotzdem mussten einige Investitionen getätigt werden, wie Kiener anmerkt: «Die elektrischen Leitungen wurden neu gezogen, die Böden abgeschliffen, und es mussten aus feuerpolizeilichen Gründen im ganzen Haus Brandschutztüren angebracht werden.» Peter Kiener ist zufrieden, dass er mit Manuel Berger einen ausgewiesenen Fachmann gefunden hat. Manuel Berger absolvierte die Hotelfachschule in Thun, ist eidgenössisch diplomierter Hotelier und Restaurateur. Er machte seine Kochlehre im Restaurant Old Swiss House und ist auch hier aufgewachsen.

Kultur, Kulinarik – und Hochzeiten

Nebst dem klassischen Angebot Zimmer mit Frühstück kann sich Manuel Berger zu einem späteren Zeitpunkt auch kulturelle oder kulinarische Aktionen vorstellen: «Der schöne Saal und auch die Terrasse mit Blick auf See und Berge bieten sich dafür geradezu an.» Auch würde sich das Haus mit den 27 Zimmern als Ganzes für eine Hochzeitsgesellschaft eignen: «Wir haben viele Ideen. Doch wir gehen es Schritt für Schritt an.»

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