STADT LUZERN: Neues Gestaltungskonzept für den Hirschpark

Noch im Herbst stand der Hirschpark kurz vor dem Aus. Unter der neuen Führung des Vereins «Freunde des Hirschparks Luzern» hat sich die Situation geändert – bereits ein neues Gestaltungskonzept in Planung.

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Ein junger Hirsch im Hirschpark Luzern. (Bild Pius Amrein/Neue LZ)

Ein junger Hirsch im Hirschpark Luzern. (Bild Pius Amrein/Neue LZ)

Das Prinzip des neuen Gestaltungskonzepts für den Hirschpark Luzern ist klar definiert. Es wird mit Beobachtungsnischen gearbeitet und es soll weniger Drahtgitter geben. Damit soll mehr Nähe zu den Tieren hergestellt werden. Wie der Verein «Freunde des Hirschparks Luzern» mitteilt, wird das neue Gestaltungskonzept im Baukastensystem aufgebaut. «Das bietet den Vorteil, dass je nach finanziellen Mitteln einzelne Teilbereiche auch zu verschiedenen Zeitpunkten realisiert werden können», so Vereinspräsidentin Anita Weingartner.

Konkret sieht das Gestaltungskonzept folgende Änderungen vor:

  • Der Zugang zu Wärterhaus und Gehege wird verbreitert und umfunktioniert. Er wird so als Info-Center und Empfang für Schulklassen und andere interessierte Gruppen nutzbar.
  • Im südwestlichen Bereich wird das Gehege minimal verkleinert, erhält dadurch jedoch eine Vorzone sowie den Niveau-Ausgleich der beiden zu- und wegführenden Fusswegen. Die Besucher können so (auch mit Kinderwagen und Rollstühlen) um das westliche Ende des Geheges gehen und bleiben stets in Sichtkontakt mit den Tieren.
  • Ein neuer Trampel-Lehrpfad wird hinauf ans südliche obere Gehege zu einer Aussichtsplattform führen. 

Bestand muss reguliert werden
Diesen Herbst werden diverse Tiere zum Verkauf angeboten. Dies einerseits aus dem zu gross gewordenen Bestand, d.h. aus Gründen des begrenzten Platzes und der daraus resultierenden Übernutzung des Bodens sowie für die Gesunderhaltung der Tiere, also zur Regulierung der Herde. Anderseits braucht der Verein Geld für die Weiterführung im 2011.

pd/zim