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Stadt Luzern nimmt «schmutzige Anlagen» ins Visier

Investiert die Pensionskasse der Stadt Luzern in Firmen, welche die Klimaerwärmung fördern? Ja, und zwar 4 Prozent ihres Gesamtvermögens. Doch nun hat sich die PK einer europaweiten Initiative von Investoren angeschlossen. Das Ziel: Klimasünder zum Umdenken bewegen.
Robert Knobel
Vor allem die Automobilbranche wird bei den Anlagen der Pensionskasse Stadt Luzern negativ vermerkt. (Bild: Gaetan Bally/Keystone)

Vor allem die Automobilbranche wird bei den Anlagen der Pensionskasse Stadt Luzern negativ vermerkt. (Bild: Gaetan Bally/Keystone)

Die Grünen wollten vom Luzerner Stadtrat wissen, ob die städtische Pensionskasse auch in klimaschädliche Anlagen investiert. Nun liegt die Antwort des Stadtrats auf die Interpellation vor. Demnach wurde das Anlagevermögen der städtischen Pensionskasse 2017 einer «Klimaverträglichkeits-Analyse» unterzogen. Fazit: Insgesamt 61 Millionen Franken sind in besonders klimarelevanten Sektoren angelegt. Das entspricht 4 Prozent des Gesamtvermögens der PK Stadt Luzern. Negativ vermerkt ist dabei insbesondere die Automobilindustrie.

Investoren wollen gemeinsam Druck ausüben

Die PK habe bereits diverse Massnahmen getroffen, um die Abhängigkeit von klimaschädlichen Branchen zu verringern, schreibt der Stadtrat. Dabei stehe der Dialog mit den Firmen im Vordergrund. So sei die PK Stadt Luzern seit 2008 Mitglied im «Ethos Engagement Pool Schweiz». Seit 2018 ist sie zudem Mitglied bei «Ethos Engagement Pool International». Dessen Ziel ist beispielsweise, acht europäische Stromversorger zur Entwicklung von umweltfreundlichen Strategien zu ermutigen. Die 100 grössten Emittenten von Treibhausgas sollen zudem angehalten werden, ihre Emissionen zu reduzieren. Ausserdem sind gemeinsame Briefe an Öl- und Gasfirmen sowie an die Regierungen der G7 geplant mit der Aufforderung, mehr für den Klimaschutz zu tun.

Die vollständige Antwort des Stadtrats

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