STADT LUZERN: Nur eine der KKL-Terrassen ist öffentlich

Das KKL soll sich öffnen, wünscht sein Architekt Jean Nouvel. Das stösst in Luzern auf offene Ohren, hat aber einen Haken,

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Besucher des KKL-Jubiläumsfests betrachten von einer der Terrassen aus die Luzerner Seebucht. (Bild Pius Amrein/Neue LZ)

Besucher des KKL-Jubiläumsfests betrachten von einer der Terrassen aus die Luzerner Seebucht. (Bild Pius Amrein/Neue LZ)

10'000 Besucher schauten sich am Jubiläumsfest vom Samstag Luzerns tollkühnsten Bau an. Einige fragen sich nun, wieso die KKL-Verantwortlichen das Haus nur selten so umfassend öffnen. «Das ist sehr schade. Das müsste man optimieren», sagte dazu etwa KKL-Stararchitekt Jean Nouvel gegenüber der Zentralschweiz am Sonntag.

Auf grossen Anklang stiess die eindrückliche Aussicht auf die Seebucht von den beiden grossen, direkt unter dem Dach gelegenen Terrassen. Warum nicht dort eine Bar einrichten? «Das wäre wunderbar», meint auch die per Ende Januar 2011 abtretende KKL-Direktorin Elisabeth Dalucas, «aber wir können es uns schlicht nicht leisten.»

Zudem: Wer das Kunstmuseum besucht, hat gratis Zugang auf die kleinere der beiden Terrassen. Wer nur auf die Terrasse will, zahlt dafür 2 Franken «zur Deckung unseres Aufwands für Reinigung und Unterhalt», erklärt Museumsdirektor Peter Fischer.

Luca Wolf

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Luzerner Zeitung.