STADT LUZERN: Ombudsstelle erhält mehr Ressourcen

Die städtische Ombudsfrau hat immer mehr zu tun. Deshalb wird ihr Pensum nun erhöht.

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Die Ombudsstelle Luzern wird von Lucia Schnider geführt. (Bild: Nadia Schärli/NLZ (11. Dezember 2013))

Die Ombudsstelle Luzern wird von Lucia Schnider geführt. (Bild: Nadia Schärli/NLZ (11. Dezember 2013))

Sie hat ein offenes Ohr für diejenigen Bürger, die mit der städtischen Verwaltung ein Problem haben: Lucia Schnider ist Ombudsfrau der Stadt Luzern und hilft, wenn jemand mit der Klasseneinteilung seiner Kinder nicht einverstanden ist. Oder wenn man sich über Littering ärgert und das Gefühl hat, die Stadt tue nichts dagegen. Seit 2014 ist die Ombudsstelle in Betrieb, und seither hat Lucia Schnider immer mehr zu tun. Deshalb wird ihr Pensum von 40 auf 60 Prozent erhöht. Das hat das Stadtparlament gegen den Willen einzelner SVP-Mitglieder beschlossen, aufgrund eines Antrags der Geschäftsprüfungskommission (GPK). Die Erhöhung des Pensums sei auch deshalb angezeigt, weil man den Bedarf wohl von Anfang an zu konservativ eingeschätzt habe, hielt die GPK fest. Im Stadtparlament gab es allgemein viel Lob für die Arbeit der Ombudsfrau. Sie wurde für eine weitere Amtsdauer bis 2021einstimmig gewählt.
Die Ombudsstelle bearbeitete im letzten Jahr rund 300 Anfragen, davon waren 77 Fälle, die grössere Abklärungen erforderten.

rk