STADT LUZERN: Partygänger machen weniger Krach

Seit dem 1. September darf in Luzern durchgefeiert werden. Die Anwohner schlafen seither besser.

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Ausgelassene Stimmung im Club Opera. (Bild Pius Amrein/Neue LZ)

Ausgelassene Stimmung im Club Opera. (Bild Pius Amrein/Neue LZ)

Vor sechs Wochen wurde die Sperrstunde im Kanton Luzern abgeschafft. Clubs müssen seither nicht mehr um 4 Uhr morgens schliessen – ein erstes Fazit:

«Die Lärmbelastung für die Anwohner ist klar zurückgegangen», freut sich Alexander Gonzalez, Co-Präsident des Quartiervereins Hirschmatt-Neustadt. «Zwar sind immer noch viele Leute auf der Strasse unterwegs. Doch da nicht mehr alle gleichzeitig um 4 Uhr die Clubs verlassen und dann eine Stunde warten, bis die After-Hour-Lokale öffnen, ist es deutlich ruhiger geworden.»

Ali Manouchehri, Geschäftsleiter des «Schwarzen Schafs» sagt: «Seit die Sperrstunde aufgehoben worden ist, haben wir deutlich weniger Reklamationen von Anwohnern.»

Um einen Club nach 4 Uhr offen zu halten, ist eine kostenpflichtige Bewilligung der Gewerbepolizei nötig. Anfang September hatten rund zehn Betriebe im Kanton Luzern eine solche Bewilligung, die meisten davon in der Stadt oder der Agglomeration Luzern.

Barbara Inglin

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Luzerner Zeitung.