Stadt Luzern plant sanfte Belebung des «Konsiparks» – mit einem Spielplatz

Nach dem Mieterwechsel dürfte die Anlage Dreilinden auch ein bisschen häufiger besucht werden.

Drucken
Teilen
Das Konservatorium im Dreilindenpark.

Das Konservatorium im Dreilindenpark.

Bild: Dominik Wunderli (Luzern, 10. März 2016)

(std) Die Stadt Luzern plant die Errichtung eines Kinderspielplatzes im Dreilindenpark beim Konservatorium. Das schreibt der Stadtrat in seiner Antwort auf eine Interpellation der FDP. Das Ziel sei eine «sanfte Belebung» des Parks. Hintergrund des Vorstosses ist, dass die Stadt das «Konsi» an Kunsthändler Robert Landau beziehungsweise dessen Firma Finartis mit Sitz in Meggen vermieten will. Dieser plant unter anderem, das Ökonomiegebäude für Ausstellungen teilweise zu öffnen. Weiter soll ein Skulpturenpark entstehen.

Der Stadtrat rechnet darum mit einer «moderaten Zunahme von Parkbesuchern». Diese würden in erster Linie mit dem ÖV anreisen. Für vier bis sechs Veranstaltungen pro Jahr müsse Finartis ein Verkehrs- und Parkierungskonzept erarbeiten.

Mietvertrag ist noch in Arbeit

Der konkrete Mietvertrag mit Finartis sei noch in Arbeit, so der Stadtrat weiter. Geregelt werden müsste etwa das Sanierungskonzept, dafür seien Abklärungen mit der kantonalen Denkmalpflege nötig. Weiter plane Finartis die Gründung einer Stiftung «für die Verwaltung der öffentlichen Nutzung und künstlerischen Aktivitäten auf Dreilinden». Im Stiftungsrat sollen auch je ein Vertreter der Stadt und des Quartiers Einsitz nehmen.

Mehr zum Thema

Dreilinden: Das «Konsi» wird zur Kunstvilla

Gemälde, ein Café und eine Bibliothek: Der Dreilindenpark soll ein Ort der Kultur bleiben. Der gut betuchte Kunsthändler Robert Landau wird Nachmieter der Musikhochschule.
Simon Mathis