STADT LUZERN: Politiker wollen Details zu Salle Modulable

Das kulturelle Grossprojekt der Stadt Luzern, die Salle Modulable, sorgt für Verunsicherung. Nun wollen die Luzerner Stadtparlamentarier mehr von den Initianten erfahren.

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Die Gross-Stadträtin Christa Stocker. (Bild Corinne Glanzmann/Neue LZ)

Die Gross-Stadträtin Christa Stocker. (Bild Corinne Glanzmann/Neue LZ)

Die Luzerner Stadtparlamentarier befürchten, dass die Salle Modulable «im stillen Kämmerchen» ausgearbeitet und die Bevölkerung letztendlich vor vollendete Tatsachen gestellt wird. Wie es in einem Beitrag des Regionaljournals Zentralschweiz DRS von Donnerstagabend heisst, wollen FDP, SP und Grüne nun durch eine Interpellation genau wissen, was mit dem Projekt auf die Stadt zukommt.

Christa Stocker (Grüne) sagt im Radio-Beitrag stellvertretend für die Stadtparlamentarier: «Das Projekt ist toll, aber mit ihrem Vorgehen gefährden die Initianten das Projekt.» Die Detail-Informationen seien nötig, denn «bisher ist die Salle Modulable eine künstlerische Vision, weit weg von der politischen Realität.» Durch die Interpellation erhoffen sich die Parlamentarier auch mehr Informationen zur geplanten Finanzierung. Denn die Initianten können zwar den Bau der Salle Modulable selber bezahlen, für den Betrieb müsste aber der Staat einspringen.

Initiant Michael Häfliger hat Verständnis für die Fragen aus dem Parlament. Doch er gibt gegenüber des Regionaljournals auch zu bedenken: «Wir sind noch in der Konzeptarbeit für die Salle Modulable, deshalb ist noch kaum Konkretes dazu vorhanden.»

ana