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Stadt Luzern prüft mögliche Entwicklungen des linken Seeufers

Die Stadt Luzern führt eine Testplanung für das linke Seeufer durch. Sie prüft dabei, wie es sich in den nächsten 15 Jahren entwickeln soll.
Das linke Seeufer der Stadt Luzern von oben. (Bild: Boris Bürgisser, Luzern, 27. März 2019)

Das linke Seeufer der Stadt Luzern von oben. (Bild: Boris Bürgisser, Luzern, 27. März 2019)

(pd/stp) Die Massnahme der Stadt Luzern hat eine politische Vorgeschichte: Am 24. September 2017 nahm die Luzerner Stimmbevölkerung die Initiative «Lebendiges Inseli statt Blechlawine» an. Inhalt der Initiative war, dass der Carparkplatz am Inseli aufgehoben und die Grünanlage erweitert werden soll. Wie der Stadtrat bereits nach der Volksabstimmung aufgezeigt hat, «erfordert die Neugestaltung des Inselis eine gesamtheitliche Betrachtung des linken Seeufers».

In einem ersten Schritt führt die Stadt Luzern eine Testplanung durch, um die Entwicklungsspielräume auszuloten. Im Vordergrund steht dabei der öffentliche Raum entlang des Seeufers und die Anbindung des Tribschenquartiers an diesen Naherholungsraum, wie die Stadt mitteilt. Mit der Testplanung soll der erste Schritt zu einem Entwicklungskonzept für das linke Seeufer gemacht werden.

Gremium arbeitet mit Anwohnern zusammen

Für die Testplanung sucht die Stadt Luzern drei interdisziplinäre Teams unter der Leitung eines Büros für Freiraum/Landschaftsarchitektur. Interessierte Teams können ihre Bewerbungsunterlagen bis am 2. August 2019 einreichen. Die Testplanung wird inhaltlich von einem Gremium begleitet, in das externe Fachpersonen der Bereiche Freiraum, Städtebau, Mobilität, Ökologie und Soziologie sowie Fachleute der Stadt, des Kantons und je eine Quartier- und Gewerbevertretung Einsitz nehmen.

Ein zentraler Aspekt der Testplanung ist laut der Stadt der Einbezug der betroffenen Organisationen, Quartiervereine, Unternehmen, Kinder und Jugendlichen. Dazu fand Ende November 2018 eine erste Informationsveranstaltung mit einem Workshop statt. Ziel war es, den Betroffenen das geplante Vorgehen vorzustellen und ihr Wissen zum Gebiet sowie ihre Bedürfnisse an die Entwicklung des linken Seeufers abzuholen. Anfang 2019 fanden zudem «Quartierspionagen» mit Kindern und Jugendlichen unter Federführung der städtischen Quartierarbeit statt, um ihre Wünsche und Anregungen in Erfahrung zu bringen. Die Bedürfnisse an die Entwicklung des linken Seeufers fliessen in die Testplanung ein.

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