STADT LUZERN: Räuber fotografiert sich selbst – geschnappt

Die Luzerner Polizei hat einen Mann ermittelt, welcher in der Zeit von Juni bis November zwei bewaffnete Raubüberfälle sowie diverse Einschleichdiebstähle und Fahrzeugaufbrüche verübt hat.

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Dem mutmasslichen Täter konnte die Luzerner Polizei insgesamt 27 Delikte nachweisen. Wie es in einer Mitteilung der Strafuntersuchungsbehörden des Kantons Luzern heisst, handelt es sich dabei um zwei bewaffnete Raubüberfälle, Einschleichdiebstähle und Fahrzeugaufbrüche. Der Gesamtdeliktsbetrag beläuft sich auf über 85'000 Franken.

Die Raubüberfälle fanden am 1. und 6. November in der Stadt Luzern statt. In beiden Fällen ist der mutmassliche Täter mit mindestens einem unbekannten Komplizen in eine Privatwohnung eingedrungen. Um an Geld zu kommen, wurden die Opfer jeweils mit einem Messer bedroht. In einem Fall wurde eine 49-jährige Frau mit dem Messer am Hals leicht verletzt.

Depot mit Diebesgut – und Fotokamera
Die Luzerner Polizei konnte im November bei der St. Karlkirche in Luzern ein Depot mit Diebesgut von Raubüberfällen sicherstellen. Unter den Sachen befand sich auf eine Fotokamera mit Fotos vom Täter selber.

Der Mann wurde national zur Verhaftung ausgeschrieben und am 23.11 in der Stadt Bern anlässlich einer Routinekontrolle verhaftet. Der Mann ist 23 Jahre alt, stammt aus Algerien und ist einschlägig vorbestraft. Er befindet sich in Untersuchungshaft. Die Untersuchung führt das Amtsstatthalteramt Luzern.

ana