STADT LUZERN: Salle Modulable: Das sind die Tabu-Standorte

Warum die Salle Modulable nicht auf dem Inseli bauen? Die Initianten halten sich zurück. Und es gibt weitere attraktive Standorte.

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Die vier nicht in Frage kommenden Standorte. (Bilder Remo Nägeli/Philipp Schmidli/Neue LZ)

Die vier nicht in Frage kommenden Standorte. (Bilder Remo Nägeli/Philipp Schmidli/Neue LZ)

Der Inseli-Park wäre ein idealer Standort für die Salle Modulable, das in Luzern geplante neue Musiktheater-Haus. «Natürlich wäre der Standort Inseli perfekt», sagt Walter Graf. Der Bauökonom koordiniert in der Stiftung Salle Modulable die nach wie vor laufende Standortsuche. «Gegen das Inseli spricht einerseits das grosse Einspracherisiko. Andererseits wird es sehr teuer, wenn man näher als 100 Meter beim See baut.»

Neben dem Inseli gibt es weitere Standorte, die zwar städtebaulich höchst interessant wären, von den Initianten aber aus unterschiedlichen Gründen als unrealistisch betrachtet werden:

  • Theaterplatz: Hier ist schlicht der Platz zu eng. In die Höhe oder teilweise gar ins Reussufer zu bauen, hält Walter Graf für unrealistisch.
  • Tribschenhorn: Auf der Wiese zwischen Richard-Wagner-Museum und Tribschen/Wartegg-Schulhaus hätte es genug Platz. Hier würde allerdings eine der grünen Kuppen der Stadt Luzern gekappt, die durch die städtische Raumplanung geschützt sind.
  • Ufschötti-Bootshafen: Auch hier wäre der Bau wegen der notwendigen Pfählungen sehr teuer. Dazu kommen landschaftsschützerische Bedenken.

Hugo Bischof

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Luzerner Zeitung.