STADT LUZERN: «Salle Modulable»: Debatte wird verschoben

Die Debatte im Luzerner Stadtparlament zur Salle Modulable wird verschoben. Verzögern soll sich das Projekt dennoch nicht.

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So könnte das Innere der Salle Modulable dereinst aussehen. (Visualisierung pd)

So könnte das Innere der Salle Modulable dereinst aussehen. (Visualisierung pd)

Fast vier Stunden lang debattierte die Geschäftsprüfungskommission (GPK) des Grossen Stadtrats am Donnerstagabend hinter verschlossenen Türen über die Salle Modulable. Fazit: «Es gibt keinen Entscheid, die Diskussion wird fortgesetzt.» Dies sagte GPK-Vizepräsident Urs Wollenmann nach der Sitzung zu unserer Zeitung.

Heftige öffentliche Kontroverse
Nicht nur der Vorschlag der Stadtregierung, den Dreispartenbetrieb des Luzerner Theaters aufzugeben und nur die Sparte Musiktheater in die Salle Modulable zu integrieren, war umstritten. «Auch der Standort und die Finanzierung der Salle Modulable gaben zu reden», sagte Urs Wollenmann.  

Der Nicht-Entscheid der GPK hat Auswirkungen auf das weitere Vorgehen. «Die am 17. Dezember geplante Debatte im Grossen Stadtrat muss nun mit grösster Wahrscheinlichkeit verschoben werden», sagt Wollenmann. Die nächste Sitzung der GPK ist zwar bereits am 10. Dezember, «doch diese werden wir ausschliesslich für das Budget der Stadt Luzern benötigen». Wollenmann rechnet damit, dass die Salle-Modulable-Debatte im Stadtparlament erst im Februar oder März 2010 stattfinden wird.

Hugo Bischof

Den ausführlichen Artikel zu diesem Thema lesen Sie am Freitag in der «Neuen Luzerner Zeitung».