STADT LUZERN: Sanierung der Gütsch-Bahn verzögert sich erneut

Ein Referendum gegen den Beitrag an die Gütsch-Bahn führt zu Verzögerungen von mindestens einem halben Jahr. Zum Ärger der Gütsch-Besitzer.

Christian Glaus
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Ein Referendum führt zu Verzögerungen. (Bild: Urs Flüeler / Keystone)

Ein Referendum führt zu Verzögerungen. (Bild: Urs Flüeler / Keystone)

Die Zeichen standen schon auf Grün: Vor der Debatte im Stadtparlament letzten Donnerstag zeichnete sich ab, dass eine Mehrheit aus SP, Grünen, GLP und – nach Bedenkzeit – auch SVP dem Beitrag von 1,7 Millionen Franken an die Sanierung der Gütsch-Bahn zustimmen wird. Und so kam es auch. Doch CVP und FDP ergreifen das Referendum.

Somit kommt es bei der Sanierung der Bahn zu weiteren Verzögerungen. Denn, das machten die Château Gütsch Immobilien schon lange klar, gebaut wird erst, wenn der städtische Beitrag gesichert ist. Die Referendumsfrist läuft am 3. September ab.

«Es ist technisch möglich, das die Stadtluzerner noch in diesem Jahr über den Beitrag abstimmen können», sagt Stadtschreiber Toni Göpfert. Frühestmöglicher Abstimmungstermin wäre der 30. November.