Stadt Luzern
Schlägereien, verbotene Waffen und häusliche Gewalt – Polizei im Dauereinsatz

Die Luzerner Polizei musste am Wochenende wegen diversen Schlägereien in der Stadt Luzern ausrücken. Zudem wurde ein 22-jähriger Bolivianer festgenommen, welcher mit einer verbotenen Waffe unterwegs war. Daneben gab es mehrere Meldungen wegen Sachbeschädigungen, Ruhestörungen und wegen häuslicher Gewalt.

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Am späten Freitagabend, 3. September, beobachtete ein Passant, wie ein Unbekannter beim Inseli mit einer Waffe hantierte und diese einsteckte. Die vom Augenzeugen alarmierte Luzerner Polizei konnte den Verdächtigen umgehend vor Ort festnehmen und die Waffe sicherstellen, wie die Staatsanwaltschaft Luzern am Montag mitteilte.

Die Kopie einer Glock Soft Air Pistole (links) ist von der echten Glock kaum zu Unterscheiden.

Die Kopie einer Glock Soft Air Pistole (links) ist von der echten Glock kaum zu Unterscheiden.

Bild: Nadia Schärli (Luzern, 13. Oktober 2015)

Bei der Waffe handelte sich um eine Glock-Softair-Pistole, welche nicht von einer echten Faustfeuerwaffe unterschieden werden kann. Zuvor hatte er - gemäss eigenen Aussagen - mit der Waffe im Gebiet Kantonsschule auf Gegenstände geschossen. Zudem stellte die Polizei beim 22-jährigen Mann einen Pfefferspray und ein gefährliches Messer (Klappmesser) sicher. Die Untersuchung führt die Staatsanwaltschaft Luzern.

Am selben Abend musste die Polizei zu einer Schlägerei ausrücken. In einem Lokal an der Pilatusstrasse wurde ein Gast von einem unbekannten Mann ins Gesicht geschlagen und erheblich verletzt.

Am frühen Samstagmorgen kam es zu einer weiteren Schlägerei an der Sempacherstrasse. Der Rettungsdienst 144 musste einen Mann betreuen, welcher diverse Kopfverletzungen hatte. Er wurde zuvor von einer unbekannten Person zusammengeschlagen.

Eine weitere Person wurde am frühen Samstagmorgen bei einer Schlägerei an der Frankenstrasse verletzt. Auch dieser Mann musste vom Rettungsdienst 144 betreut werden. Die Ermittlungen zu den Vorfällen laufen.

Unbekannte beschädigen Rettungsgeräte an der Reuss

Über das Wochenende haben Unbekannte aus Blödsinn ein Lebensrettungsgerät an der Reussinsel beschädigt. Sie haben die Wurfleine zerschnitten und den Wurfsack und Rettungsring weggeworfen. Die Polizei konnte organisieren, dass die Geräte, welche im Notfall Leben retten können, umgehend wieder ergänzt und in Stand gestellt werden konnten. (zim)