STADT LUZERN: Schulanlage Wartegg/Tribschen wird eröffnet

6 Jahre Bauzeit und 26,5 Millionen Franken Kosten: Das sind die Eckdaten zur totalsanierten Schulanlage Wartegg/Tribschen. Nur: Die Sache mit den überzo­genen Kosten ist noch nicht vom Tisch.

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Eines der Primarschul-Gebäude der Schulanlage Wartegg-Tribschen. (Bild Dave Schläpfer/Zisch)

Eines der Primarschul-Gebäude der Schulanlage Wartegg-Tribschen. (Bild Dave Schläpfer/Zisch)

Die am Freitag um 16 Uhr mit einem öffentlichen Anlass offiziell eröffnete Anlage umfasst fünf Gebäude für die Primarschule, ein Sekundarschulhaus, eine Dreifach- und eine Einfachturnhalle, Werkräume, einen Kindergarten sowie Betreuungs- und Horträume, wie es in einer Medienmitteilung heisst. Zur Anlage gehört auch die Villa Schröder, in der unter anderem Klassen- und Fachzimmer eingerichtet sind. Alle Häuser stehen in einer parkähnlichen Anlage.

Baustopp verhängt
Im Juni 2002 hatten die Stimmberechtigten der Stadt Luzern einen Kredit über 14,72 Mio. Franken für die Sanierung an der Urne gutgeheissen. Aufgrund von Kostenüberschreitungen von 1,4 Mio. Franken verfügte der Stadtrat im November 2004 einen Baustopp und reichte eine Klage ein. Das eingeleitete Überprüfungsverfahren ist noch hängig. Resultate liegen daher noch nicht vor, wie es weiter heisst.

Nach dem Sprechen von zwei weiteren Baukrediten konnten die Arbeiten im März neu gestartet und termin- und kostengenau abgeschlossen werden, wie es weiter heisst. Während diesen 6 Jahren wurden insgesamt rund 26,5 Mio. Franken investiert. Dank einer finanziellen Unterstützung durch die Albert Köchlin Stiftung konnte die Pausenplatzsanierung umfangreicher als geplant durchgeführt werden. Diese ist noch nicht abgeschlossen.

Der didaktischen Linie angepasst
Der Baustopp habe es möglich gemacht, dass die Schulentwicklungen in der Bauplanung berücksichtigt werden konnten, wie es weiter heisst. Die Anlage verfügt über eine Raumstruktur, welche den Anforderungen der «Schule mit Zukunft» genügt. Dazu gehören genügend Gruppenräume, in welchen unter anderem die Teamarbeit gefördert werden kann sowie Räume für ein ergänzendes Betreuungsangebot. Ebenso zur Anlage gehört ein Büro für die Schulsozialarbeit. Im Oberstufenzentrum wurde das Raumangebot vor allem in den Bereichen Naturwissenschaften und EDV sowie für die Lernenden und für die Schulleitung optimiert.

scd