STADT LUZERN: Schurter Gruppe mit einem Millionenverlust

Die Schurter Gruppe ist vom konjunkturellen Abschwung hart getroffen worden. In der Rechnung 2009 weist sie einen Verlust von 2,8 Millionen Franken aus.

Drucken
Teilen
Die Produktion der Schurter Gruppe in Luzern. (Bild Corinne Glanzmann)

Die Produktion der Schurter Gruppe in Luzern. (Bild Corinne Glanzmann)

Die in der Elektronikindustrie tätige Schurter Gruppe führt das schlechte Jahresergebnis auf einen stark gesunkenen Bestellungseingang zurück. Damit verbunden ist ein Umsatzrückgang von 24,6 Prozent auf noch 150,9 Millionen Franken, heisst es in einer Medienmitteilung der Schurter Gruppe vom Donnerstag. Da die Kostenstruktur nicht zeitgleich mit dem Konjunkturabschwung angepasst werden konnte, präsentiert die Rechnung 2009 einen Verlust von 2,8 Millionen Franken (2008: Gewinn von 1,9 Millionen Franken). Der Cash Flow ging um 46 Prozent auf 5,88 Millionen Franken zurück. Der Ebit war leicht positiv.

Starke Umsatzrückgänge
Mitte 2009 verzeichnete die Schurter Gruppe Umsatzrückgänge von teilweise mehr als 50 Prozent. Zusätzlich belastete der negative Währungseinfluss die Umsatzzahlen mit 2,7 Prozent. Kurzarbeit und Personalreduktionen in der Form von vorzeitigen Pensionierungen oder von Entlassungen an den meisten Standorten waren unausweichlich.

Ab dem dritten Quartal 2009 setzte eine leichte Erholung ein, die sich gegen Ende Jahr verstärkte und bis zum heutigen Datum fortsetzte. Die zu Beginn des Jahres 2009 angeordnete Kurzarbeit konnte an allen Standorten spätestens zum Jahresende aufgehoben werden.

Wie der Mdienmitteilung weiter zu entnehmen ist, ist es der Schurter Gruppe als Luzerner Familienunternehmen mit mehr als 1'400 Mitarbeitenden ein grosses Anliegen, die Arbeitsplätze zu stabilisieren, beziehungsweise wieder zu erhöhen und rasch auf den gewohnten Wachstumspfad zurückzufinden.

zim