Stadt Luzern setzt Tauben auf Diät

In der Stadt Luzern erinnern Plakate daran, dass die Tauben auch in der kalten Jahreszeit nicht gefüttert werden sollen. Dadurch bleibt die Taubenpopulation stabil und gesund.

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In der Stadt sollten Tauben nicht gefüttert werden. (Bild: Archiv Neue LZ)

In der Stadt sollten Tauben nicht gefüttert werden. (Bild: Archiv Neue LZ)

In der Stadt Luzern leben rund 2000 Tauben. Weil die Population auf diesem Niveau stabilisiert werden soll, stehen im Stadtgebiet noch bis am 2. Dezember Plakate mit der Botschaft: «Tauben nicht füttern». Die aufgestellten Plakate wurden von Primarschülerinnen und -schülern der Stadt Luzern im Rahmen des Malwettbewerbs «Tauben malen statt füttern» kreiert.

Ziele des Projektes erreicht

Wie es in einer Mitteilung der Stadt heisst, fänden die Tiere auch im Winter genügend Futter. Ist das Angebot zu gross, vermehren sich die Tauben, ihr Kot hinterlässt Folgeschäden an Gebäuden und Krankheitserreger können sich unter den Tieren verbreiten.

Die wichtigsten Ziele des 2001 lancierten Projektes «Stadttauben Luzern», die Taubenpopulation in der Stadt Luzern zu halbieren und den Gesundheitszustand der Tauben zu verbessern, sei 2007 erreicht worden. Nun gelte es, den Taubenbestand auf dem heutigen Niveau zu stabilisieren.

pd/bep