Stadt Luzern soll Fachstelle für Gleichstellung erhalten

Das Stadtparlament hat eine entsprechende Motion überwiesen.

Robert Knobel
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Fragen rund um die Gleichstellung von Mann und Frau, von Homo-, Trans-und Intersexuellen: Dafür soll künftig eine eigene Fachstelle zuständig sein. Das Luzerner Stadtparlament hat eine entsprechende Motion von SP, Grünen und GLP überwiesen. Auch der Stadtrat begrüsst das Anliegen. Allerdings will er keine rein städtische Anlaufstelle schaffen, sondern auch Kanton, Nachbargemeinden, Wirtschaft und Interessenverbände einbinden. Wie eine solche Fachstelle für Gleichstelle genau organisiert sein könnte, will der Stadtrat nun abklären. Für diese Abklärung brauche es allerdings externes Fachwissen, wie der Stadtrat schon in seiner Antwort auf die Motion klar machte. Die Kosten dafür beziffert der Stadtrat auf ungefähr 50'000 Franken. Für Marco Müller (Grüne) ist dies unverständlich. Er sei überzeugt, dass die Stadtverwaltung selber über das nötige Know-how verfüge, um die entsprechenden Abklärungen zu machen. 

Wann eine allfällige Fachstelle für Gleichstellung ihre Arbeit aufnehmen wird, ist noch offen.

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