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STADT LUZERN: Spargegner heizen bürgerlichen Kantonsräten ein

Gegen 200 Personen haben am Montag vor Beginn der Kantonsratssession ihren Unmut gegenüber den Sparplänen des Konsolidierungsprogramms «KP 17» geäussert.
Eine Feuerkünstlerin im Einsatz (Bild: Ramona Geiger / luzernerzeitung.ch)

Eine Feuerkünstlerin im Einsatz (Bild: Ramona Geiger / luzernerzeitung.ch)

«Friede der Bildung, Krieg dem KP17» – «Keine Bildung auf Sparflamme» – «Bildung muss bleiben, SparerInnen enteignen» war auf den Plakaten zu lesen. Initiiert hatte die Aktion vor dem Regierungsgebäude die Luzerner Allianz für Lebensqualität, eine Vereinigung von 40 Organisationen, darunter Personalverbände, Gewerkschaften und die politische Linke.

Mit einer Feuerkünstlerin und Mani Matters «I han es Zündhölzli azündt» warnte die Allianz vor den Folgen des «grössten Spar- und Abbaupakets in der Geschichte des Kantons Luzern». Das KP 17 sei «brandgefährlich». Ein Abbau bei Bildung, Sozialem, Sicherheit oder beim Personal könne schnell einen «Flächenbrand» auslösen. Wer Beiträge an Musikschulen kürze, die Arbeitszeit fürs Personal erhöhe oder die sozialen Einrichtungen schwächen wolle, «spiele mit dem Feuer». Diese Botschaft erhielten die Kantonsräte in Form eines Flyers in die Hand gedrückt, als sie – teils unter lautem Pfeifkonzert – das Regierungsgebäude betraten.

«Positiv überrascht» vom grossen Aufmarsch zeigte sich Marcel Budmiger, SP-Kantonsrat und Geschäftsleiter des Luzerner Gewerkschaftsbunds. «Wir haben nicht dazu aufgerufen, mit Transparenten an der Aktion teilzunehmen. Aber dieses Engagement zeigt, dass das Thema brennt.»

Martin Wyss, Geschäftsleiter des Verbands des Personals Öffentlicher Dienste, warnte: Dies würde nicht der letzte Aufmarsch der Allianz sein. «Im Dezember, wenn das Budget 2017 beraten wird, kommen wir wieder. Mit noch mehr Leuten.» Die Allianz wolle dann noch stärker zeigen, dass sie «genug» habe von diesem Abbau. «Der Kanton braucht Verlässlichkeit und Stabilität. Nötig sind Perspektiven. Derzeit herrscht aber Orientierungslosigkeit.»

fi

Gegen 200 Personen haben am Montag vor Beginn der Kantonsratssession ihren Unmut gegenüber den Sparplänen des Konsolidierungsprogramms «KP 17» geäussert. (Bild: Manuela Jans-Koch)Gegen 200 Personen haben am Montag vor Beginn der Kantonsratssession ihren Unmut gegenüber den Sparplänen des Konsolidierungsprogramms «KP 17» geäussert. (Bild: Manuela Jans-Koch)
«Bildung muss bleiben, SparerInnen enteignen» war auf den Plakaten zu lesen. (Bild: Manuela Jans-Koch)«Bildung muss bleiben, SparerInnen enteignen» war auf den Plakaten zu lesen. (Bild: Manuela Jans-Koch)
Regierungsrat Marcel Schwerzmann kommt vor dem Regierungsgebäude an. (Bild: Manuela Jans-Koch)Regierungsrat Marcel Schwerzmann kommt vor dem Regierungsgebäude an. (Bild: Manuela Jans-Koch)
Mit einer Feuerkünstlerin und Mani Matters «I han es Zündhölzli azündt» warnte die Allianz vor den Folgen des «grössten Spar- und Abbaupakets in der Geschichte des Kantons Luzern». Das KP 17 sei «brandgefährlich». (Bild: Ramona Geiger)Mit einer Feuerkünstlerin und Mani Matters «I han es Zündhölzli azündt» warnte die Allianz vor den Folgen des «grössten Spar- und Abbaupakets in der Geschichte des Kantons Luzern». Das KP 17 sei «brandgefährlich». (Bild: Ramona Geiger)
Initiiert hatte die Aktion vor dem Regierungsgebäude die Luzerner Allianz für Lebensqualität, eine Vereinigung von 40 Organisationen, darunter Personalverbände, Gewerkschaften und die politische Linke. (Bild: Manuela Jans-Koch)Initiiert hatte die Aktion vor dem Regierungsgebäude die Luzerner Allianz für Lebensqualität, eine Vereinigung von 40 Organisationen, darunter Personalverbände, Gewerkschaften und die politische Linke. (Bild: Manuela Jans-Koch)
Wer Beiträge an Musikschulen kürze, die Arbeitszeit fürs Personal erhöhe oder die sozialen Einrichtungen schwächen wolle, «spiele mit dem Feuer». (Bild: Manuela Jans-Koch)Wer Beiträge an Musikschulen kürze, die Arbeitszeit fürs Personal erhöhe oder die sozialen Einrichtungen schwächen wolle, «spiele mit dem Feuer». (Bild: Manuela Jans-Koch)
Diese Botschaft erhielten die Kantonsräte in Form eines Flyers in die Hand gedrückt, als sie – teils unter lautem Pfeifkonzert – das Regierungsgebäude betraten. (Bild: Manuela Jans-Koch)Diese Botschaft erhielten die Kantonsräte in Form eines Flyers in die Hand gedrückt, als sie – teils unter lautem Pfeifkonzert – das Regierungsgebäude betraten. (Bild: Manuela Jans-Koch)
Ein Abbau bei Bildung, Sozialem, Sicherheit oder beim Personal könne schnell einen «Flächenbrand» auslösen. (Bild: Manuela Jans-Koch)Ein Abbau bei Bildung, Sozialem, Sicherheit oder beim Personal könne schnell einen «Flächenbrand» auslösen. (Bild: Manuela Jans-Koch)
«Wollt ihr, dass wir blöd bleiben?» oder «Bildung ist Weitsicht» hiess es auf Transparenten. (Bild: Manuela Jans-Koch)«Wollt ihr, dass wir blöd bleiben?» oder «Bildung ist Weitsicht» hiess es auf Transparenten. (Bild: Manuela Jans-Koch)
Protestaktion vor dem Regierungsgebäude (Bild: Manuela Jans-Koch)Protestaktion vor dem Regierungsgebäude (Bild: Manuela Jans-Koch)
Luzerner Zeitung AG (Bild: Manuela Jans-Koch)Luzerner Zeitung AG (Bild: Manuela Jans-Koch)
Luzerner Zeitung AG (Bild: Manuela Jans-Koch)Luzerner Zeitung AG (Bild: Manuela Jans-Koch)
Luzerner Zeitung AG (Bild: Manuela Jans-Koch)Luzerner Zeitung AG (Bild: Manuela Jans-Koch)
Stefan Roth (CVP) (Bild: Ramona Geiger / luzernerzeitung.ch)Stefan Roth (CVP) (Bild: Ramona Geiger / luzernerzeitung.ch)
Protestaktion vor dem Regierungsgebäude (Bild: Ramona Geiger / luzernerzeitung.ch)Protestaktion vor dem Regierungsgebäude (Bild: Ramona Geiger / luzernerzeitung.ch)
Charly Freitag (FDP) begibt sich ins Regierungsgebäude (Bild: Ramona Geiger / luzernerzeitung.ch)Charly Freitag (FDP) begibt sich ins Regierungsgebäude (Bild: Ramona Geiger / luzernerzeitung.ch)
Marcel Schwezmann wurde ausgebuht. (Bild: Ramona Geiger / luzernerzeitung.ch)Marcel Schwezmann wurde ausgebuht. (Bild: Ramona Geiger / luzernerzeitung.ch)
Slogans wie dieser waren auf den Plakaten zu lesen. (Bild: Ramona Geiger / luzernerzeitung.ch)Slogans wie dieser waren auf den Plakaten zu lesen. (Bild: Ramona Geiger / luzernerzeitung.ch)
Protestierende vor dem Regierungsgebäude (Bild: Ramona Geiger / luzernerzeitung.ch)Protestierende vor dem Regierungsgebäude (Bild: Ramona Geiger / luzernerzeitung.ch)
David Roth (SP) (Bild: Ramona Geiger / luzernerzeitung.ch)David Roth (SP) (Bild: Ramona Geiger / luzernerzeitung.ch)
Thomas Schärli (SVP) (Bild: Ramona Geiger / luzernerzeitung.ch)Thomas Schärli (SVP) (Bild: Ramona Geiger / luzernerzeitung.ch)
21 Bilder

Protestaktion vor dem Regierungsgebäude

Demonstration der Allianz für Lebensqualität vor dem Regierungsgebäude. (Bild: Manuela Jans-Koch)

Demonstration der Allianz für Lebensqualität vor dem Regierungsgebäude. (Bild: Manuela Jans-Koch)

Die Spargegner machten mit Plakaten auf sich aufmerksam. (Bild: Ramona Geiger / luzernerzeitung.ch)

Die Spargegner machten mit Plakaten auf sich aufmerksam. (Bild: Ramona Geiger / luzernerzeitung.ch)

Die Spargegner bei ihrer Demonstration am Montag. (Bild: Ramona Geiger / luzernerzeitung.ch)

Die Spargegner bei ihrer Demonstration am Montag. (Bild: Ramona Geiger / luzernerzeitung.ch)

Rund 200 Personen versammelten sich am Montagmorgen vor dem Luzerner Regierungsgebäude (Bild: Ramona Geiger / luzernerzeitung.ch)

Rund 200 Personen versammelten sich am Montagmorgen vor dem Luzerner Regierungsgebäude (Bild: Ramona Geiger / luzernerzeitung.ch)

Auf den Plakaten zu lesen sind Slogans wie «We don't need no education» oder «Keine Bildung auf Sparflamme». (Bild: Ramona Geiger / luzernerzeitung.ch)

Auf den Plakaten zu lesen sind Slogans wie «We don't need no education» oder «Keine Bildung auf Sparflamme». (Bild: Ramona Geiger / luzernerzeitung.ch)

Bild: Ramona Geiger / luzernerzeitung.ch

Bild: Ramona Geiger / luzernerzeitung.ch

Auch Marcel Schwerzmann wird lautstark empfangen (Bild: Ramona Geiger / luzernerzeitung.ch)

Auch Marcel Schwerzmann wird lautstark empfangen (Bild: Ramona Geiger / luzernerzeitung.ch)

Thomas Schärli trifft beim Regierungsgebäude ein (Bild: Ramona Geiger / luzernerzeitung.ch)

Thomas Schärli trifft beim Regierungsgebäude ein (Bild: Ramona Geiger / luzernerzeitung.ch)

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